Kredit-Betrüger erkennen und meiden

Geld nötig zu haben und vielleicht noch Zeitdruck dazu treibt immer wieder Kunden ahnungslos in die Hände von Kredithaien, die mit fiesen Tricks abkassieren.

Eigentlich sollte man meinen, dass diese Menschen überhaupt keine Chance mehr haben in einer aufgeklärten Gesellschaft und vor allem bei der Fülle von Krediten der renommierten Banken. Doch immer wieder gelingt es Kredit-Betrügern mit merkwürdigen und zweifelhaften Methoden Kunden abzugreifen. Worauf sollte man dann also achten?

Zunächst mal sollten Angebote die all zu reißerisch präsentiert werden gemieden, oder zumindest gut unter die Lupe genommen werden. Vor allem jene Kreditangebote, die sich sofort und vielleicht sogar ausschließlich an Hausfrauen, Arbeitslose und ähnliche Geringverdienergruppen wenden, sind zumindest in Zweifel zu ziehen. Finger weg von den so genannten Kredit-Hotlines, die mit 0190 oder 0900 beginnen und in der Minute schon so viel kosten, wie die erste der dann anfallenden Kreditraten, übertrieben gesagt. Bei diesen Hotlines geht es selten um Kredite, sondern nur um die entstehenden Telefongebühren.

Ähnlich verhält es sich übrigens mit teuren Faxabrufservices. Auch hier wird ein teurer, übertrieben teurer Tarif zugrunde gelegt und niemand sagt vorher, wie lange dieser Abruf wirklich dauert. Es gilt nur Telefongebühren abzukassieren. Abschließend sei auch davor gewarnt Kreditanträge und Informationsmaterial zu teuren Nachnahmegebühren anzunehmen. Mehr als die hohen Gebühren und eine Kreditabsage kommt dabei nicht heraus.

Vorab sollten alle Kreditinformationen stets kostenlos sein, ansonsten: Finger weg!

Diese Themen könnten Sie auch interessieren

  • Achtung Kreditbetrüger
  • Kreditkartenbetrug der besonderen Sorte
  • Datenklau am Geldautomaten – Fallzahlen erschreckend hoch
  • Neues Forum gegen Internet-Betrug
  • Ratenkredite häufig keineswegs kostenlos und ohne Zinsen
  • Kredite teurer
  • Kredit verwehrt – Kosten entstanden
  • Kredit ohne SCHUFA – Vorsicht vor unseriösen Kreditvermittlern
  • Gebühren an Geldautomaten nach wie vor hoch
  • Ämter fragen 63.000 Konten ab