Krise vorüber? Wie die Steuer auf Immobilienfonds wirkt.

Anleger reagieren nicht mehr verhalten. Es wird wieder investiert und auch die Perspektive für die Zukunft lässt vermuten, dass es sich nicht nur um ein Strohfeuer handelt.

Grund für diesen derzeitigen positiven Trend sind die extrem niedrigen Zinsen derzeit für die festverzinslichen Wertpapiere und auch die Abgeltungssteuer. Anleihen, in die ein Teil des eigenen Vermögens investiert wird, werfen bei einer Laufzeit von zehn Jahren gut und gerne 4 Prozent Zinsen ab. Zukünftig bleibt davon nach Abzug des geltenden Steuersatzes von 25% nur noch 3 Prozent im besten Falle über. Rechnet man jetzt noch die Inflation dagegen, bleibt schlussendlich wahrscheinlich gar nichts mehr übrig.

Immobilienfonds sind zwar keine Wunderwaffe, aber sie bieten zumindest bessere Ergebnisse. Abgesehen davon ist ein Immobilienfonds eine stabile Angelegenheit und für jemanden, der eine sichere Strategie wünscht garantiert das Richtige. Immobilienfonds sind in der Regel zu 60 Prozent steuerfrei und in einer Vergleichsrechnung, auch wenn man Steuern und Inflation einrechnet, schneidet diese Strategie besser ab. Doch gibt es auch noch zum offenen Immobilienfonds entsprechende Alternativen.

Kauft man zum Beispiel ein komplett vermietetes Einzelobjekt ergeben sich weitere steuerliche Vorteile und Möglichkeiten sein angelegtes Geld noch besser an hohen Steuersätzen und Inflationseinflüssen vorbei zu manövrieren. Trotz laufender Kosten und der Grundsteuer kann viel steuerlich geltend gemacht werden. Zudem sind Immobilien, ob nun anteilig erworben, oder komplett gekauft, risikoärmer als beispielsweise der oftmals lukrativere Handel mit Aktien und Wertpapieren.

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