Bis zu fünf Euro je Abhebung
Kritik an Automaten-Gebühren der Sparkassen und Volksbanken
Ab 15. Januar sollen die Gebühren für Abhebungen an fremden Geldautomaten übersichtlicher werden. In den Augen von Verbraucherschützern gehen die Regelungen aber noch nicht weit genug. Aufreger sind diesmal aber nicht die privaten Banken, sondern Sparkassen und Volksbanken. Deren Gebühren sind mit bis zu fünf Euro mehr als doppelt so hoch wie die Gebühren bei den privaten Geldinstituten.
Nachbesserungsbedarf bei Sparkassen und Volksbanken
Während die privaten Banken sich auf Gebühren in Höhe von bis zu 1,95 Euro geeinigt haben, wollen die Sparkassen und Volksbanken immer noch bis zu fünf Euro kassieren. Und streichen damit nach wie vor einen beachtlichen Teil der Gebühren ein. Denn die tatsächlich anfallenden Kosten für Verfügungen an fremden Automaten liegen zwischen 30 und 70 Cent.
Hier sehen Verbraucherschützer Nachbesserungsbedarf und fordern die Sparkassen und Volksbanken auf, ihre Gebühren entsprechend zu reduzieren. Neben der verabredeten Deckelung der Gebühren soll in Zukunft deren Höhe auch vor der Abhebung dem Verbraucher angezeigt werden.
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