LBBW will mit BayernLB Fusionsgespräche führen

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, kündigte heute an, dass die LBBW Sondierungsgespräche für eine Fusion mit der BayernLB führen wolle. Die BayernLB sei jedoch nicht der einzige mögliche Partner, hieß es weiter.

Als weitere Maßnahme wurde heute beschlossen, dass die LBBW von seinen Trägern eine Finanzspritze in Höhe von 5 Milliarden Euro erhält. Die Sparkassen, das Land Baden-Württemberg und auch haben die Stadt Stuttgart sich nach eigenen Aussagen darüber hinaus darauf geeinigt, der LBBW Kreditgarantien in Höhe von bis zu 20 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Als weitere Sicherungsmaßnahme wird von der LBBW geprüft, ob auch Garantien aus dem Rettungspaket der Bundesregierung in Anspruch genommen werden können.

Zur Fusion der LBBW und der BayernLB äußerte sich auch der ehemalige bayerische Finanzminister Erwin Huber, der dringend davon abriet, da die LBBW ihre Risiken bis jetzt sehr stark verschleiert habe und nun trotzdem sehr schlecht dastehe. Auch Oettinger sagte, dass bei einer Fusion die Risiken der jeweiligen Institute auch bei den jeweiligen Trägern bleiben müssten.

Der Verlust der LBBW betrug von Januar bis September 2008 800 Millionen Euro, so dass man nun mit Spannung den Sondierungsgesprächen für eine eventuelle Fusion entgegensehen dürfte. Sollte es klappen, könnten beide Landesbanken gestärkt daraus hervorgehen.

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