Mit Tagesgeld auf Nummer sicher gehen
Was wären die deutschen Anleger ohne die tatkräftige Unterstützung der Stiftung Warentest, die in allen Bereichen des Finanz- und Geldanlage-Marktes hilfreich zur Seite steht.
Immer dann, wenn es darum geht, bestimmte Angebote der Banken auf die Probe zu stellen, verlassen sich die Anleger zu recht auf die Testexperten. In diesem Monat nahm man erneut das Tagesgeld als zeitgemäße Sparanlage unter die Lupe.
Mit dem erfreulichen Ergebnis, dass es zum einen nicht so schlimm um die Rendite steht, wie manche Medien es den Anlegern gern weismachen würden. Denn nach wie vor sind Zinssätze von deutlich über drei Prozent absolut realistische Werte beim Tagesgeldkonto.
Zum anderen attestiert die Stiftung dem Tagesgeld eine hohe Sicherheit als Kapitalanlage, die in stürmischen Zeiten für deutsche Sparer mit Angst um ihre Ersparnisse eine gute Alternative zu riskanten Aktien, Fonds und anderen Modellen sein will und dies auch schafft.
Fehlen darf aber dennoch nicht der Hinweis nicht, dass diejenigen Anleger, die mit den besonders hohen Zinsen Rendite erzielen wollen, häufig über bestimmte Klauseln längerfristig an das Konto gebunden sind.
Zudem sind die finanziellen Hürden zur Nutzung der Tagesgeldkonten mit besonders guten Tarifen hoch gesteckt. Die Mindesteinlagen belaufen sich meist auf mindestens 5000 Euro oder sogar deutlich mehr.

