Nun doch keine Altersarmut?
Ein viel zitiertes Phänomen scheint so langsam seine Schreckgespenst-Gestalt zu verlieren. Die Altersarmut – propagiert von allen Medien und auch von angeblichen Finanzexperten. Rentendiskussionen und immer wieder die Warnungen vor einer steigenden Armut im Alter. Wird die Riester-Rente jetzt überflüssig und ist die materielle Sicherheit im Alter ein Selbstläufer?
Nein, denn auch wenn sich erneut Experten mit einer Gegenthese zur Wort melden, ist es nicht überflüssig sich für das Alter etwas zurück zu legen und wenn das auch noch staatlich gefördert wird, sollte man nicht darauf verzichten. Riestern ist und bleibt ein Erfolgsmodell. Im Durchschnitt geht es den alten Menschen heute bereits besser, als im Vergleich zu anderen Bevölkerungsschichten und durch vermehrtes Sparen wird diese Entwicklung anhalten. Viele Senioren beziehen heute schon ein besseres Einkommen, als junge Menschen und kommen auch besser über die Runden, als beispielsweise junge Familien.
Während die Gegenwart eigentlich keine Altersarmut aufweist und immer mehr Statistiken dies belegen, sind es leider auch wieder die statistischen Zahlen, die immer mehr Kinder in armen Verhältnissen sehen.
Der gesamte Umgang mit Geld wandelte sich in den letzten Jahren massiv und so müssen junge Menschen zwar später mit wenig Rente aus dem staatlichen Topf rechnen, aber diese Lücke schließt eine private Altersvorsorge, welche möglichst staatlich gefördert wird. Profitabel ist es derzeit auch eventuell bestehende Altschulden aus Krediten umzuschulden und die aktuell sehr niedrigen Kreditzinsen auszunutzen.
Sparpotenziale ausnutzen und umsichtig bleiben wird empfohlen und Finanzprodukte, egal ob Kredit, Versicherung, Geldanlage deutlich miteinander zu vergleichen. Altersarmut ist sicherlich kein Fakt, aber reine Utopie und Panikmache für zukünftige Generationen ist es auch nicht.

