Hohe Gebühren ohne viel Gegenwert
Öko-Test nimmt Pfändungsschutzkonto unter die Lupe
Eigentlich sollte mit dem P-Konto alles besser werden. Überschuldeten Verbrauchern wollte man ein Konto in die Hand geben, das wenigstens ein Mindestmaß an Selbständigkeit ermöglicht. Allerdings scheinen die Banken die grundlegende Idee hinter der Einführung des P-Kontos missverstanden zu haben. Diesen Schluss legt zumindest eine Untersuchung der Zeitschrift „Öko-Test“ nahe. Nach dem Test musste man beim P-Konto eine erschreckende Bilanz ziehen.
Hohe Gebühren, weniger Leistung
Einige der untersuchten Banken machten das P-Konto schlicht zur Kostenfalle. Die Gebühren für die Einrichtung und Verwaltung eines solchen Pfändungsschutzkontos kostet teilweise doppelt soviel wie ein normales Girokonto. Damit nicht genug – einige Banken speckten sogar die Leistungen dramatisch ab. Und lassen beim P-Konto keine Teilnahme am Lastschriftverfahren zu.
Meilenweit am Ziel vorbei
Oder haben einfach die EC-Karte für den Einsatz im Alltag gesperrt. Die Teilnahme am täglichen Zahlungsverkehr – ein Ziel des P-Kontos – ist damit nicht erreicht. Im Gegenteil: Gerade bei den Direktbanken ohne eigenes Filialnetz liegt das Geld auf dem P-Konto sicher verwahrt – vor dem Zugriff des Besitzers.
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