Online-Banking überzeugt immer mehr Verbraucher
Ausnahmsweise soll in diesem Beitrag einmal nicht um die drohenden Nebenkosten gehen, die entstehen, wenn Verbraucher bei der Auswahl ihres neuen Girokontos nicht die ausreichende Sorgfalt walten lassen. Vielmehr geht es um die Entwicklungen, die das Girokonto als solches in den vergangenen Jahren in Deutschland erlebt hat. Diese sind nämlich durchaus bemerkenswert.
Mittlerweile gibt es hierzulande laut dem Bundesverband Deutscher Banken insgesamt bereits mehr als 93 Millionen Girokonten, die in der einen oder anderen Form von den Verbrauchern genutzt werden. Binnen weniger Jahre ist infolge der Qualitätssteigerung in diesem Bereich die Zahl der Konten im Online-Format rapide angestiegen.
Privatbanken berichten über reges Kundeninteresse für Online-Banking
Schon jetzt liegt der Anteil der Online-Girokonten an der Gesamtzahl bei knapp weniger als 40 Millionen. Nicht nur für die Banken eine erfreuliche Entwicklung, die auf diese Weise etwa die Kosten im Bereich der Filialarbeit senken können. Vor allem bei den Privatbanken ist dieser Anteil mit gut 15,2 Millionen Konten inzwischen ausgesprochen hoch. Dies entspricht einem Anteil von 56 % an allen Girokonten, die bei den Privatbanken im Lande geführt werden.
Nicht nur junge Kunden nutzen das Internet für Bankgeschäfte
Bei Landesbanken und Sparkassen liegt die Zahl mittlerweile ebenfalls bei etwa 13,8 Millionen Girokonten. Und auch bei den so genannten Genossenschaftlichen Zentralbanken und den Kreditgenossenschaften werden derzeit von 10,3 Millionen Girokonto-Nutzern die virtuellen Möglichkeiten genutzt.
Insgesamt liegt der Online-Anteil bei allen Banken zusammen laut Bankenverband bei 42 %. Verantwortlich für die Entwicklung sind zwar vor allem die jungen Bankkunden, doch auch von den älteren Generationen wird das Online-Banking zunehmend als bequeme Transaktionsebene erkannt.

