Per Gesetz zur Kreditsicherheit
Die Bundesregierung reagiert. Nachdem die Medien immer mehr Fälle von Kreditverkäufen ohne Not ans Licht bringt, soll es nun per Gesetz erschwert werden solch einen Kredit an einen ausländischen Finanzinvestor abzutreten und so vor allem Bauherren vor einer Zwangversteigerung und den Folgen eines verkauften Kredits zu schützen.
Es soll also Schluss sein mit dem schnellen Geld für Finanzheuschrecken, die angeblich schlechte Kredite und Baufinanzierungen von Banken und Sparkassen übernehmen und dem Kunden plötzlich ein regelrechtes Ultimatum stellen. Bezahlt Kunde bis dahin nicht, steht ziemlich schnell die Zwangsversteigerung wortwörtlich gesehen ins Haus.
Um diesem Treiben und der zunehmenden Häufung von Fällen Herr zu werden, plant die schwarz-rote Bundesregierung nun eine Gesetzesinitiative, welche es den Banken und Sparkassen weit schwerer machen soll, nicht Not leidende Kredite einfach so abzustoßen und so die Kunden in eine Schuldenfalle zu treiben. Ein erster wichtiger und richtiger Schritt.
Kredite sollen nach dem Eckpunktepapier von Verbraucherminister Seehofer nur noch mit Zustimmung des Kreditnehmers verkauft werden dürfen und auch die bankseitigen Kündigungsfristen werden eingeschränkt und kundenfreundlicher gestaltet, geht es nach dem Willen des CSU-Politikers.
Der Versuch ausländischer Hedge-Fonds in Deutschland gewinnbringend Kredite einzukaufen und dann entsprechend schnell abzuwickeln, hat vor allem in den letzten Jahren zugenommen und verunsichert zunehmend den deutschen Immobilienmarkt. Eine Entwicklung, die so nicht wirklich akzeptabel ist, die Menschen verunsichert und viele unnötige Schulden verursacht.

