Tarifwahl als Sparoption
PKV Beitrag senken durch Tarifwechsel in der eigenen privaten Krankenversicherung
Alljährlich flattert Post von der PKV in den Briefkasten, aus der sich, nach vielem Drumherum-Gerede doch nur eine Beitragserhöhung zur PKV ergibt. Nach Angaben von Focus unter Bezugnahme auf KVpro.de liegen die Beitragssteigerungen im Durchschnitt bei 5,84 Prozent. Der niedrigste Wert dabei liegt bei durchschnittlich 3,50 Prozent und die höchste Steigerung bei über 10 Prozent.
Den Beitragssteigerungen könnte man natürlich auch entgegenwirken und den privaten Versicherer wechseln, denn die Beitragsunterschiede zwischen dein einzelnen Gesellschaften sind enorm. Hier liegt aber das Risiko darin, die Altersrückstellungen zu verlieren, die im Laufe der Zeit von den Versicherten in der PKV angespart werden.
Eine andere Möglichkeit ist der Tarifwechsel innerhalb der eigenen PKV. So ist zum Einen sichergestellt, dass die Altersrückstellungen erhalten bleiben und gleichzeitig lassen sich mehrere Tausend Euro an Beiträgen sparen, ohne Leistungen der Krankenversicherung einzubüßen. Grund hierfür ist, dass die Versicherungen auch immer neue Tarife anbieten, auch um Neukunden zu gewinnen, die anderen Tarifen zwar ähneln, sich aber im Beitrag unterscheiden. Hier sind also günstige PKV Beiträge durchaus möglich.
Zwar sträuben sich die Versicherer bei einem solchen Wechsel, da der Privatpatient weniger in die PKV einzahlt ohne dabei auf Leistungen zu verzichten, jedoch sollte der Versicherte von seinem Anspruch auf den Tarifwechsel Gebrauch machen, der sich nach § 204 VVG ergibt. Auch einen Zuschlag für den Tarifwechsel dürfen die privaten Krankenversicherungen nicht erheben.
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