Preise laut HWW-Index weiter auf Wachstumskurs
Die Preise werden steigen. Fernab aller Prognosen gibt es handfeste Rechengrößen, die diese Entwicklung illustrieren. Wie der Index des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts. Und der zeigt deutlich nach oben. Allein im Dezember hat der HWW-Index für Rohstoffpreise um 9,4 Prozent zugelegt. Gegenüber den letzten 12 Monaten war dies der höchste Stand. Und lässt ahnen, was den Verbraucher 2011 erwartet.
Rohstoffpreise insgesamt deutlich gestiegen
Eine noch deutlichere Sprache spricht die Preisentwicklung für einzelne Rohstoffe. Von Januar bis Dezember 2010 zogen Energierohstoffe um fast 31 Prozent an. Noch mehr musste im Jahresverlauf für Zink, Kupfer und Blei auf den Tisch gelegt werden. Hier haben sich die Preise sogar um ganze 41 Prozent verteuert.
Eine Entwicklung, die Folgen haben wird. Wesentlich schwerer wiegen aber die Preissteigerungen in anderen Bereichen – wie dem Agrarsektor. Der Nahrungsmittel-Preisindex der UN hat inzwischen die 214,7 Punkte erreicht – und liegt über dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2008. Zucker, Getreide, Öle und Fette aber auch Fleisch haben sich 2010 erheblich verteuert.
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