Private Altersvorsorge bringt derzeit schlechte Rendite

Schön waren die Zeiten, die denen die Verbraucher zahllose Chancen hatten, um die eigene Altersvorsorge in sprichwörtlich trockene Tücher zu bringen. Möglichkeiten gibt es auch heute noch, keine Frage.

Doch die Wahrscheinlichkeit, mit einer privaten Rentenversicherung gute Rendite zu erreichen, sozusagen Schnee von gestern. Das bringt der so genannte MAP-Report in dieser Woche ans Tageslicht. Die Mehrheit der Renten-Produkte ist schlichtweg nicht mehr zeitgemäß nach den rapiden Veränderungen auf dem Finanz- und Kapitalmarkt in den vergangenen beiden Jahren.

Und das ausgerechnet in der Zeit, in der die Rente ohnehin schon an allen Enden nicht mehr ausreicht, um den Lebensunterhalt zu sichern. Besonders hart trifft es die Arbeitnehmer mit Vorsorgebewusstsein, die sich bei der privaten Rentenversicherung für ein Modell aus dem Bereich der fondsgebundenen Lebensversicherung entschieden haben.

Vor allem eines kriegen die Anleger bei dieser Variante der Altersvorsorge derzeit mitgeteilt: Verluste. Doch sie sind nicht die einzigen. Bei Riester Rente und Rürup Rente sieht die Lage kaum besser aus. Mit dem Thema Rendite haben viele der Sparer inzwischen fast abgeschlossen. Um überhaupt etwas mit der Zusatzrente zu verdienen, muss der Kunde ein Höchstalter erreichen.

Durchleuchtet wurden rund 80 Anbieter im Rahmen des MAP-Reports. Die Lösung des Dilemmas ist leicht, aber auch kostspielig. Die Verbraucher müssten inzwischen deutlich mehr einzahlen, um mit der Kombination aus staatlicher Rente und privater Rentenversicherung den Lebensabend bestreiten zu können. Es fehlt an modernen Produkten, die den neuen Bedingungen des Marktes gerecht werden.

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