Regierung will Solarstrom-Förderung zusammenstreichen
Photovoltaik zählt deutschlandweit zu den Zukunftstechnologien im Bereich der erneuerbaren Energien. Allerdings ist die Politik der Bundesregierung, den Bau von Solarstromanlagen großzügig zu fördern, alles andere als unumstritten. Die Förderung für Eigenheimbesitzer wird nämlich am Ende durch eine Umlage von allen Stromkunden bezahlt. Deren Anstieg auf 3,5 Cent je Kilowattstunde hat Photovoltaik-Subventionierung in den Mittelpunkt des Interesses gerückt.
Förderung könnte sich halbieren
Und je mehr Anlagen entstehen, umso teurer wird das Ganze. Deshalb will die Bundesregierung jetzt die Reißleine ziehen. Bereits zum 1. Juli könnte die Förderung um rund 15 Prozent gesenkt werden. Medienberichten zufolge könnte es dann zum Jahresende einen weiteren Einschnitt geben.
Das Besondere an der geplanten Regelung ist nicht unbedingt die Reduzierung der Förderung, sondern eine Kopplung an die Zahl der installierten Solaranlagen. Je mehr Solarzellen auf Dächer gepflastert werden, umso weniger erhalten deren Besitzer.
Wieviel Cent pro Kilowattstunde Besitzer einer Photovoltaikanlage erhalten, richtet sich unter anderem nach deren Größe. So erhielten bis 31.12.2010 Besitzer einer Anlage mit 100 kW Leistung eine Vergütung in Höhe von 31,42 Cent je kWh.
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