Rürup mit Fonds nicht grundsätzlich eine gute Wahl
Als kleiner Bruder der Riester-Rente ist die Rürup-Rente für die selbstständigen Bürger der Bundesrepublik die Chance auf eine private und trotzdem subventionierte Vorsorge für das Alter. Seit bereits 3 Jahren gibt es Produkte rund um die Rürup-Vorsorge und sie sind ähnlich aufgebaut wie auch die Riesterprodukte. Investitionen in klassische Anleihen, aber auch risikoreicher in Aktien und Aktienfonds und noch eine gute handvoll weiterer Möglichkeiten nutzen die Finanzexperten rund um die Beiträge zu einer solchen Rürup-Rente.
Gehört man aber nun zu den Geringverdienern, solte die Rürup-Rente besser außer Acht gelassen werden. Es gibt nämlich keine Zulagen und die Rente muss später erst teilweise und dann auch ganz versteuert werden. Die laufenden Einzahlungen in der Sparphase wirken sich steuermildernd aus. Dies steigert sich auch von Jahr zu Jahr, ist aber, wie gesagt, für Geringverdiener kaum lukrativ. Vorreiter ist jetzt die Deka und auch DWS und Allianz planen fondgebundene Finanzierungsmodelle, die sich in eine sichere und eine spekulative Variante aufteilen.
Doch sind die Konzepte der Deka recht teuer, denn neben rund 3,5 Prozent Ausgabeaufschlag (einmalig) kommen noch jährliche Gebühren von rund 1,1 Prozent. In jedem Fall sollte bei Anstrebung einer Rürup-Rente ein Fachmann zu Rate gezogen werden, der die persönliche Lage analysiert und dementsprechend bewertet, denn sonst verschenkt man schnell viel Geld.

