Selbstständigkeit und Altersvorsorge
Wieder einmal hat die Stiftung Warentest auf ein immer dringlicher werdendes Problem hingewiesen. Immer weniger Unternehmer und selbstständig arbeitende Personen kümmern sich um eine altergerechte Absicherung. Doch gerade diese Gruppe Menschen sollte weit mehr tun, als der normale Arbeitnehmer.
Häufig starten Unternehmer voll durch, gründen eine Firma, haben im besten Falle richtig Erfolg und erst einige Jahre später stellt sich dann plötzlich die Frage wer denn im Alter die Rente wohl übernimmt? Natürlich floss das Geld vom Staat und sicherlich blendete der Bezug von Überbrückungsgeld und Fördermitteln für Ich-AGs. Doch irgendwann ist selbst die kulanteste Förderung vorbei und nicht selten wird es dann geldlich eng.
In dieser Situation ist es dann natürlich noch schwieriger vorzusorgen, bzw. sogar jetzt erst mit einer Kosten verursachenden Vorsorge zu beginnen. Fakt ist aber, dass vor allem die Rürup-Rente dem Unternehmer das Vorsorgen sehr angenehm macht. Bis zu 66 Prozent der Beträge sind steuerlich geltend zu machen. Die Beiträge zur Steuervergünstigung erhöhen sich übrigens bei verheirateten Paaren und das bereits ab 2008 ganz vehement.
Selbst das inzwischen klassische Riestersparen lohnt sich für einen selbstständigen Unternehmer. Vor allem Lehrer und Künstler profitieren hier als Mitglied der Künstlersozialkasse. Trotz allem geschäftlichem Erfolg in den ersten Jahren, sollte man also nie die Vorsorge vergessen, denn Möglichkeiten gibt es genug.

