Sparbrief als Tagesgeld Ersatz
Schon des Öfteren war das Thema der Sparbriefe wieder auf die Tagesordnung gekommen, weil die deutschen Sparer verstärkt nach Alternativen als Geldanlage suchen.
In Beratungsgesprächen wird nun vermutlich auch das Modell der Bank Morgan Stanley mit einer Laufzeit von drei Jahren als eine Alternative zu Tagesgeld erwähnt werden.
Es handelt sich dabei – dies ist für die Anleger aufgrund der Erfahrungen in der Krisenzeit und der Angst um die eigenen Spar-Einlagen besonders wichtig – um eine Offerte der deutschen Tochterfirma des US-amerikanischen Bankenhauses.
Diese Tatsache ist deshalb so bedeutend, weil auf diese Weise beim FestZins Plus II die Einlagensicherung des deutschen Bankenverbandes BdB vor Verlusten schützt. Diesbezüglich ist das Sparbrief-Modell also nicht minder sicher als Formate wie Tagesgeld oder das normale Girokonto.
Vorteilhaft wird sich bei diesem speziellen Sparbrief die Ausrichtung des Zinssatzes für die Verbraucher aus. Einerseits erwarten den potentiellen Kunden bei Morgan Stanley nämlich ein pro Jahr steigenden Basis-Zinssatz. Dieser steigt von anfangs exakt vier Prozent im Jahr 2 auf 4,1 % und im letzten Jahr auf 4,2 %.
Hinzu kommt die Aussicht auf einen weiteren Bonus, die der Sparbrief bieten kann im Schlussjahr der Laufzeit. So wird zusätzlich ein Zinssatz in Höhe von 0,5 Prozent gewährt, sollte zum Stichtag 20.02.’12 der so genannte Euribor-Zins bei einem Minimum von 4,5 Prozentpunkten stehen. Doch auch ohne diesen Bonus ist der FestZins Plus II durchaus interessant, solange Tagesgeld eher in Kellerregionen verweilt.

