Sparen ja, aber bitte richtig
Wer Geld hat, soll es anlegen, Rendite einfahren und so sein Kapital vermehren. Doch nicht jede Anlageform ist wirklich lukrativ. Sparen will gelernt sein, damit es sich lohnt.
Der Deutsche spart gerne, doch ist das Privatvermögen auf einem Sparbuch absolut Fehl am Platze. Die minimale Rendite kann man sich schenken, denn die Alternativen sind ebenso einfach zu handhaben, sind aber zinstechnisch eine Verbesserung um bis zu 200 Prozent. Zunächst mal, sollte man aber alle Verbindlichkeiten bezahlt haben. Es lohnt sich kein Sparen, wenn eventuell Kredite das Budget belasten. Gegen einen Kredit gegen an sparen ist nach Zinsen überhaupt nicht möglich.
Nun aber konkret die alternativen Anlageformen zum klassischen Sparbuch. Neben Tagesgeld und Bundeswertpapieren, lohnt sich derzeit vor allem die Tagesanleihe des Bundes und das klassische Festgeld. Wichtig zum einen, die Flexibilität. Geldanlagen sollten an den Zinsmarkt angepasst werden können und bei einer Anlage, die vielleicht zehn oder noch mehr Jahre läuft ist das kaum möglich. Maximal drei Jahre sind anzustreben und neben dem Zinssatz ist auch eine bestehende Zinsgarantie wichtig. Wem nützt schon ein Zinssatz, der drei Monate hoch angesetzt wird und danach auf ein unterdurchschnittliches Niveau abfällt.
Leider sind auch immer noch viele Anlagen mit einer Mindesteinlage gekoppelt. Diese mindestens einzubringende Geldsumme liegt durchschnittlich bei 5.000 Euro und ist somit eine Sparhürde, die von zu Wenigen genommen werden kann. Es gilt also bereits früh mit dem Sparen zu beginnen, damit an den wirklich hohen Zinseffekten möglichst bald partizipiert werden kann.

