Sparer vertrauen lieber auf Tagesgeld und Sparbücher

Sparen und langfristig sichere Anlagen: Das sind die Arten von Geldanlagen, um die sich deutsche Anleger derzeit bildlich gesprochen reißen.

Die Nachricht, dass Festgeld und Tagesgeld auch bei sinkenden Zinssätzen aufgrund der momentanen Inflation eine gute Gelegenheit sein können, hat sich rasch verbreitet. Und hat vermutlich auch mit dazu beigetragen, dass die Zinssätze in diesem Bereich fortgesetzt gesunken sind.

Denn wenn die Banken leichter an das Geld der erhofften Neukunden kommen, ist die Notwendigkeit von Höchstsätzen für das Kapital auf dem Tagesgeldkonto nicht mehr im bisherigen Maße gegeben. Grundsätzlich haben sich in den vergangenen die eher klassischen Sparmodelle ihren Weg zurück ins Gedächtnis der Anleger gebahnt.

Neben dem modernen Tagesgeld-Angebot werden daher vor allem auch die ganz normalen Sparbücher wieder häufiger als Möglichkeit zum sicheren Sparen genutzt, auch wenn die Erträge sich dort im überschaubaren Rahmen halten. Darüber hinaus sind auch Gold und die unterschiedlichen Formen der Bauspar-Angebote gefragt bei den Verbrauchern, die sich für die kommenden Jahre mit sicheren Investitionen ausstatten wollen.

Ohne erneut so angreifbar für eine erneute Wirtschaftskrise zu werden, wie sie es mit Anlageformen wie Wertpapieren und Fonds waren zu Beginn der Finanzkrise in den USA und später der ganzen Welt. Dafür arrangieren sich die Sparer im Gegenzug ohne Wehrmutstropfen mit niedrigeren Tagesgeld-Zinsen.

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