Tagesgeld – die beste Überbrückung der Krise
“Augen zu und durch” – nach diesem ehemals beliebten Motto läuft bei den Anlegern spätestens seit der Krise nichts mehr.
Aktien haben umfassend an Wert verloren, Immobilienfonds machen die Pforten dicht, um nicht auf dem finanziell Trockenen zu sitzen und Aktienfonds verloren in den letzten 12 Monaten vor allem in Europa fast die Hälfte ihres einstigen Wertes.
Im Mix der verschiedenen Produkte sehen Experten daher die passende Vorgehensweise, um den neuen Bedingungen auf dem Finanzmarkt gewissenhaft zu begegnen. Allzu große Risikobereitschaft ist nicht mehr gefragt, Diversifikation ist gefragter denn je!
Dabei spielt in den meisten Empfehlungen das Tagesgeld weiterhin – allen sinkenden Zinsaussichten zum Trotz – eine entscheidende Rolle. Zum einen deshalb, weil die Einlagensicherung das Kapital der Anleger staatlich krisensicher werden lässt.
Andererseits, weil die Rendite für die Anleger bei Nutzung eines Tagesgeldkontos noch immer deutlich besser ist als beim „gemeinen“ Sparbuch. Und an anderer Stelle stehen die Zeichen für eine bestimmte Anlegergruppe ebenfalls gut:
Wer zur Gruppe der Besserverdiener gehört, profitiert auch beim Tagesgeld seit Jahresanfang von den neuen Vorgaben seit Einführung der Abgeltungssteuer. So müssen auch hier statt bisher bis zu 45 % Einkommenssteuer nur noch einheitliche 25% entrichtet werden.
Dass Tagesgeld von Verbrauchern mit höherem Einkommen inzwischen ebenfalls gerne und oft genutzt wird, um das Geld zwischen großen Investitionen sinnvoll zu parken, wird in den Medien immer wieder vergessen. Dabei ist dies gerade deshalb der Fall, weil vormals sichere Modelle wie der Goldkauf heute nicht mehr ohne finanzielle Risiken ablaufen.

