Tagesgeld laut GfK Umfrage Geldanlage Nummer 1

Inzwischen ist der so genannte Finanzklimaindex wohl den meisten Verbrauchern ein Begriff. Denn im Verlaufe der Finanzkrise diente der Index der Gesellschaft für Konsumforschung aus Nürnberg, kurz GfK, immer wieder als eine Art Stimmungsbarometer, anhand dessen zu erkennen war, welche Entwicklungen das Sparverhalten der deutschen Bankkunden genommen hat.

Anfang dieser Woche wurde nun die aktuelle Statistik der GfK publik gemacht. Sie lässt mit einem Wert von 51 auf der Skala von 0 bis 100 eindringlich deutlich werden, dass die Deutschen durchaus schon weitaus optimistischer waren als in der jetzigen Phase. Die 2000 Umfrageteilnehmer gaben zu Protokoll, dass ihr Interesse an Sparmaßnahmen zum Leidwesen von Versicherungsgesellschaften und Banken eher geringer ausfällt als bisher. Lieber nutzen die Verbraucher ihr Kapital zum Konsum.

Diejenigen, die auch weiterhin an der Notwendigkeit des Sparens festhalten, vertrauen wie in den vergangenen Monaten vor allem auf die Geldanlage Tagesgeld als flexible und jederzeit verfügbare Variante der Rendite-Beschaffung. Daran ändern auch die zunehmend sinkenden Zinsen nichts. Das Motto der Sparer, die sich auf ihr Tagesgeldkonto verlassen, scheint zu sein: Lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Möglicherweise müssen das auch die Bürger einsehen, die momentan lieber im Einzelhandel einkaufen gehen, statt sich mit einer sinnvollen Geldanlage für die Zukunft abzusichern.

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