Tagesgeld lohnt nicht für lange Anlagedauer

Geld anlegen ja. Bitte schön auch lukrativ, zu einen guten Zinssatz und natürlich auch so, dass man sich nicht nach wenigen Wochen schon über entgangene Rendite ärgern muss. Dazu taugt Tagesgeld nicht.

Tagesgeld ist keine Zukunftsplanung, denn das Geschäft mit den Zinsen ist zu schnelllebig. Ständig neue Zinskonditionen und ständig muss man sich als engagierter Anleger neu orientieren. Um beispielsweise die Ausbildung der Kinder abzusichern, eine langfristige Rücklage zu bilden, oder sogar eine größere Anschaffung über mehrere Jahre anzusparen, sollte durch andere Anlagen realisiert werden, nicht aber durch Tagesgeld. Kurzfristig, also nicht länger als 12 Monate, kann man Tagesgeld nutzen, doch längere Nutzungszeiträume sprechen eher für Festgeld, denn die Konditionen sind ausnehmend besser. Auch Bauvorhaben und ähnliche Dinge sollten durch spezielle Finanzierungen, oder durch gesonderte Sparpläne themenbezogen erledigt werden und nicht durch Tagesgeld.

Doch wann ist Tagesgeld denn nun lukrativ? In der Situation Anlagekapital zu haben, welches für ein Projekt in der mittelfristigen Planung schon wieder eingeplant ist, lohnt sich die Anlage dieses Kapitals auf einem Tagesgeldkonto. Wer also im Januar bereits das Geld hat, aber erst am Ende des Jahres umzieht, ist in einer solchen Situation, in der sich Tagesgeld lohnt.

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