Trotz Zinssenkung bringt Tagesgeld Chancen
Einmal mehr hat die Europäische Zentralbank unter Führung von Jean-Claude Trichet zur Stützung des europäischen Finanzmarktes eine Senkung des Leitzinses vorgenommen.
Infolge dessen sinken nun vielerorts die realistischen Zinsen für Tagesgeld, auch beim Festgeld haben bereits viele Institute die Konsequenzen gezogen. Zwingend schlecht sind die Aussichten für die Anleger dennoch nicht unbedingt. Renommierte Finanzberater geben die wichtige Devise bekannt: Beraten lassen, vergleichen und erst dann abschließen.
Den Anfang machen bekanntlich neben der Comdirect, dem Ableger der Commerzbank, die Netbank, die bei den alltäglich verfügbaren Zinssätzen beim Tagesgeld die bisherigen Höchstsätze die Konditionen auf nur noch 4,5% reduzierten. Wer als Anleger über das nötige Kleingeld verfügt – mindestens 5000 Euro sollten es meist sein –, kann jedoch auch weiterhin Zinssätze in Höhe von gut 5,75 Prozent realisieren, wie es beispielsweise die Credit Europe Bank ihren Kunden offeriert.
Bei der VW-Bank und der DAB Bank sind es immerhin noch 5,0% oder 5,5%, die als neue Tarife beim Tagesgeldkonto durchaus rentabel sein können. Achten sollten die Anleger bei der Auswahl zum einen auf die garantierte Einlagensicherung, denn es gibt schon genug Zinshungrige, die dieser Tage auf dem Trockenen sitzen müssen.
Hinzu kommt der Blick auf die Zinsgarantie, um nicht in wenigen Monaten bereits mit deutlich niedrigeren Erträgen auskommen zu müssen. Garantierte Zinsen bis Mitte des Jahres sind möglich.

