Unfallversicherung: Gefahren auf dem Schulweg

Pünktlich wie jedes Jahr werden auch 2010 wieder tausende Erstklässler in einen neuen Lebensabschnitt starten. Damit verbunden sind aber auch neue Gefahren, die seitens vieler Eltern gern ausgeblendet werden. Gerade im Straßenverkehr sind Erstklässler aufgrund ihrer geringen körperlichen Größe und mangelnden Erfahrung besonders gefährdet. Laut Studien wird alle 27 Minuten ein Kind angefahren.

Die Deutsche Vermögensberatung hält zwar fest, dass auf dem direkten Weg zwischen Wohnort und Schule die gesetzliche Unfallversicherung greift und für Kosten, wie Behandlung, Pflege und Rehabilitation aufkommt. Die DVAG weist aber ausdrücklich daraufhin, dass die Absicherung nur für den direkten Schulweg gilt.

Kein Versicherungsschutz bei Abstechern vom Schulweg

Dagegen erlischt der Versicherungsschutz für die Erstklässler, wenn sie vom Schulweg abweichen und sich auf dem Nachhauseweg bereits der Freizeit widmen. Unfälle auf dem Spielplatz oder anderswo werden dann nicht mehr über die gesetzliche Unfallversicherung gedeckt. Eltern sollten daher auch für den Versicherungsschutz des Nachwuchses Sorge tragen. Viele Unfallversicherungen schließen den Schutz der Familie ein. Parallel lassen sich Kinder mit speziellen Unfallversicherungen im Alltag schützen. Besser als jede Versicherung ist aber eine vorbeugende Verkehrsschulung der Erstklässler.

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