US – Notenbank bleibt bei Tagesgeld – Zielspanne
Die ganze Woche über spekulierten die bekannten Gazetten schon darüber, wie die FED, die amerikanische Notenbank wohl auf die weiterhin schlechten Entwicklungen des Marktes reagieren würde.
Nun hat die erwartete Sitzung der Experten bei der Notenbank in den USA stattgefunden und tatsächlich soll es zu den vorhergesagten – und nicht gerade unumstrittenen Maßnahmen – kommen – die Chef Ben Bernanke bereits in der letzten Sitzung im Januar in Aussicht gestellt hatte.
Mehr Liquidität will die Notenbank schaffen. Zu diesem Zwecke will man der schwersten Nachkriegskrise in der Wirtschaft einerseits mit zusätzlichen Kreditprogrammen begegnen.
Doch die eigentliche Kritik, der sich die Notenbank etwa durch Williams Poole, den ehemaligen Präsidenten der Federal Reserve St- Louis, ausgesetzt sieht, richtet sich gegen den Rückkauf von Staatsanleihen mit langen Laufzeiten und die Aktien mit so genannten hypothekarischer Absicherung.
Aus diesen Maßnahmen könnten sich gravierende Schwierigkeiten ergeben für die Zukunft, die noch gar nicht im vollen Umfang erkennbar sind. Für die Kleinanleger aber wohl viel wichtiger:
Die Notenbank wird die Zielspanne im Bereich Tagesgeld weiterhin bei einem Wert von maximal 0,25 Prozent belassen. Niedrig genug ist der Wert ja ohnehin bereits aus Sicht der Sparer. Große Zinssprünge können die Verbraucher beim Tagesgeld im Bankengeschäft auf keinen Fall erwarten.

