US-Regierung mit Hilfspaket für Haushalte nur mäßig erfolgreich
Eigentlich hatte die US-Regierung erwartet, dass die Hausbesitzer in den Staaten dankbar im großen Stil vom neu geschaffenen Staatsprogramm Gebrauch machen würden.
Denn nach wie vor sieht die Situation auf dem Kreditmarkt und im Immobiliensektor keineswegs rosig aus. Zu diesem Zwecke wollte die Regierung mit einem eigens entwickelten Hilfspaket gegen eine weitere Verschärfung gegensteuern. Gerechnet hatten die Experten damit, dass insgesamt für bis zu vier Millionen Haushalten in den USA die Zwangsräumung durch Zahlungsunfähigkeit erspart bleiben könnte.
Denn das Staats-Programm sieht unter anderen vor, dass die Banken den Verbrauchern bei der Kreditrückzahlung deutlich entgegenkommen. Umgerechnet rund 52 Milliarden Euro hatte die Regierung Obama für dieses Projekt zur Entlastung der US-amerikanischen Hausbesitzer bewilligt. Über knapp drei Jahre sollte das Rettungsprogramm für die Privathaushalte laufen.
Doch bisher ist die Nutzung nicht ansatzweise im erwarteten Maße zu beobachten. Nur etwa 230.000 Haushalte haben in den bisherigen fünf abgelaufenen Monaten auf die Hilfe des Staates zugegriffen, so besagen es die aktuellen Zahlen des Finanzministeriums.
heinen die Banken nicht ganz unschuldig zu sein. Denn wie sonst ließe sich erklären, dass das Ministerium für das kommende Viertel mehr als eine Verdopplung auf später eine halbe Million Haushalte von den Banken fordert. Beklagt wird im Ministerium, dass bis dato keine einheitliche Leistung von den Banken erbracht wird.

