US-Regierung verhandelt mit Kongress und Repräsentantenhaus über 700 Mrd. Dollar Hilfe

Die US-Regierung plant, dem angeschlagenen Finanzsystem mit 700 Milliarden Dollar unter die Arme zu greifen, in dem faule Kredite aufgekauft werden sollen.

Da US- Finanzminister Paulson bei diesem Konzept jedoch zu viel Macht in die Hände des Ministeriums legen möchte, regt sich seit einigen Tagen Widerstand gegen diesen Plan. Heute wurde dann zunächst postuliert, dass man sich insgesamt geeinigt habe, was jedoch später bei einem Treffen im Weißen Haus dementiert wurde.

Mittlerweile ist dem Entwurf bereits eine Begrenzung der Manager- und Aufsichtsratsgehälter in den profitierenden Firmen hinzugefügt worden. Auch die Möglichkeit für Beteiligungen des Staates an den nutznießenden Unternehmen soll nun offen stehen, damit die Steuerzahler später eventuell einen Teil der gezahlten Summe zurückerhalten. Die später in Teilen wieder revidierte Einigung sollte zudem erstmal nur ein Drittel der Summe in Höhe von 250 Milliarden Euro direkt zur Verfügung stellen.

Die ganze Welt blickt momentan auf die USA und hofft, dass die Finanzkrise beigelegt werden kann. Nur durch eine nachhaltige Gesundung des Finanzsystems können nämlich die schlimmsten negativen Auswirkungen auf die Realwirtschaft gedämpft werden.

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