Verbraucher wünschen sich bei Tagesgeld und Co mehr Transparenz

So angenehm die große Auswahl auf dem Markt für Geldanlagen auch sein mag auf den ersten Blick, so verwirrend sind all die unterschiedlichen Möglichkeiten leider auch für viele Verbraucher.

Dies ist einer Umfrage der comdirect Bank zu entnehmen. Mehr als 1000 Verbraucher sind im Rahmen dieser Erhebung zu ihrer Meinung zu den Spar- und Vorsorgemöglichkeiten befragt worden. Besonders schlimm sind die Ergebnisse beim Thema der privaten Altersvorsorge.

Dort geben knapp 43 Prozent der Befragten zu Protokoll, dass sie sich von der Masse der Angebote für Riester-Rente, Sparpläne und Fondsmodell schlicht überfordert fühlen. Noch immer scheint die Transparenz nicht im ausreichenden Maße vorhanden zu sein, um Verbrauchern das Gefühl von Sicherheit zu verleihen.

Vergleichsweise gute Arbeit leisten die Banken und Institute allerdings den Ergebnissen zufolge beim Tagesgeld oder Festgeld. In diesem Bereich verstehen die Anleger, welchen Nutzen sie aus solchen Anlageformen ziehen können. Dafür sind die Anleger diesbezüglich längst nicht mehr so zufrieden mit den Renditen, die ihnen von den Banken geboten werden beim Tagesgeld.

Positive Erkenntnis der Umfrage ist jedenfalls, dass die privaten Möglichkeiten zur Altersvorsorge inzwischen endlich öfter als richtiger Ansatz für später erkannt werden, während an anderer Stelle in der Politik um die Garantierente gerungen wird.

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