Versicherungen mit sinkenden Gewinnen als Folge der Krise
Die Wirtschaftskrise hat vor allem die Banken und Versicherung hart erwischt. Von der Kritik, dass die Unternehmen eigentlich auf die Entwicklungen hätten vorbereitet sein müssen, einmal ganz abgesehen.
Gerade bei den Lebensversicherungen sind die Zahlen deutlich rückläufig. Sinkende Beitragsvolumina machen den Versicherungsgesellschaften Kopfzerbrechen. Und ebenso dürfte es zunehmend auch den Versicherten selbst gehen.
Denn Einbrüche bei den Beitragszahlungen lassen die Gewinne der Konzerne einbrechen, was wiederum direkte Auswirkung auf die Beteiligungen hat. In der Kombination mit zuletzt schrumpfenden Zinsen und hohen Abschreibungen, die auch in der Versicherungsbranche unausweichlich waren, entsteht eine gedämpfte Stimmung.
Von den Top10 der Deutschen Versicherungsgesellschaften mussten inzwischen vier sinkende Bruttobeträge für das vergangene Jahr im Vergleich zum Jahr 2007 vermelden. Doch mehr als ein Dämpfer können die Zahlen für die Branche scheinbar nicht sein. Vielerorts äußern Management-Vertreter, dass schon in diesem Jahr wieder ein deutliches Wachstum erwartet werde.
Die Krise, so heißt es etwa bei der Hannover Rück, ist überstanden, es geht endlich wieder bergauf. Bei der Bundesfinanzaufsicht BaFin hingegen sieht man die Lage etwas anders. Auch die Versicherungen müssen sich demnach auf weitere Verluste als Folge der so genannten Subprime-Krise einstellen. Eine existentielle Gefahr für die Unternehmen besteht jedoch in der Tat eher nicht.

