Viele Sparer verschenken bei Riester Rente noch immer Zulagen

Allen Krisenschwierigkeiten zum Trotz wird die private Altersvorsorge Riester Rente mit staatlicher Förderung weiterhin immer gefragter bei den Verbrauchern.

Insbesondere bei den jüngeren Bürgern ist das Modell von opulentem Wachstum gekennzeichnet. Bis Sommer dieses Jahres waren es bereits deutlich mehr als 12,5 Millionen Riester Verträge, die hierzulande abgeschlossen worden waren.

Vergessen wird von den Verbrauchern bei aller Bereitschaft zur sorgfältigen Altersvorsorge jedoch nur allzu oft, auch die entsprechenden Anträge zu stellen, um alle denkbaren Zulagen vom Staat zu erhalten.

Bei vielen Anbietern beläuft sich der Anteil auf mehr als ein Viertel der Riester Verträge, bei denen die Kunden das entsprechende Zulagenformular nicht ausgefüllt haben. Verbraucherschützer weisen auf die Problematik hin, die sich auf diesem bewussten oder unbewussten Verzicht ergibt.

Denn wer die Zulagen-Chancen verstreichen lässt, beraubt die Riester Rente eines großen Teils ihrer eigentlichen Wirksamkeit. So beläuft sich die verschenkte Summe allein für das vergangene Jahr 2008 auf rund 678 Euro pro, wenn es sich um eine Familie mit zwei Kindern handelt.

Für 2007 lag die sie Summe immerhin noch bei 504 Euro. Um doch noch in den Genuss der staatlichen Zuschüsse zu kommen, können die Verbraucher für 2007 noch rückwirkend einen Antrag bis zum Ende dieses Jahres stellen.

Gerade bei Familien mit kleinen Kindern, die erst nach 2007 geboren wurde, bringt die Riester Rente ein ordentliches Sparplus in die Renten-Police. Beim Ausfüllen des Zulagenformulars finden Verbraucher vielerorts im Web die nötigen Hilfestellungen, um alles richtig zu machen und die Höchstförderung zu erhalten.

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