Vier Prozent und mehr beim Festgeld
Wer suchet, der findet. So lautet die altbekannte Weisheit, die vielleicht für Anleger heute mehr Aussagekraft denn je hat. Denn die Vermutung liegt nahe, dass es keinerlei mehr Möglichkeiten auf dem deutschen Geldanlage-Markt gibt, mit denen die Sparer sich optimal versorgen können. Optimal – damit meinen die Verbraucher keineswegs die Anlageprodukte, bei denen sie etwa im Festgeld-Segment mit deutlich weniger als zwei Prozent Zinsen für ihre Einlagen auskommen müssen.
Langfristiges Denken von Festgeld-Sparern gefragt
Mit etwas Engagement beim Studium der derzeitigen Angeboteslage können die Anleger allerdings weit mehr als die durchschnittlichen Zinssätze erbeuten, denn auch in 2010 gibt es einige zinsliche Ausreißer, die ihren Kunden mehr bieten. Einzige Bedingung für die Kunden: Sie müssen langfristig denken, beim Festgeldkonto ist dieser Gedanke aber ohnehin stets im Hinterkopf.
Topzinsen bei zehn Jahren Laufzeit
Wer als Anleger davon ausgeht, dass die Krise vermutlich noch eine Zeit lang ihre Spuren in Form von Niedrigzinsen hinterlassen wird, ist beispielsweise mit dem Festgeldkonto der Credit Europe Bank bestens versorgt. Dort erhalten die Kunden vom momentanen Top-Anbieter für eine zehnjährige Einlage 4,25 Prozent pro Jahr. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind Formate wie das Festgeld der Bank of Scotland.
Mehr als drei Prozent bei mittelfristigen Einlagen
Die Bank bietet ihren Kunden immerhin noch 3,50 Prozent Zinsen fürs Festgeld, dabei beträgt die Laufzeit in diesem Fall nur 48 Monate. Glaubt man manchen Experten, wird sich die Finanzkrise ohnehin noch eine Weile bemerkbar machen. Letztlich müssen die Sparer selbst abwägen, wohin die Zinsreise in den kommenden Jahren gehen wird. Dass die Aussichten zeitig wieder so gut stehen werden wie Ende 2008, erwarten die meisten Branchenkenner aber eher nicht.

