Vorsicht bei allzu hohen Baugeld-Provisionen
Trotz der enormen Möglichkeiten, die das Internet Verbrauchern bei der Suche nach besonders guten Konditionen für die Baufinanzierung oder andere Kredite bieten kann, lassen viele diese Chancen schlichtweg unberücksichtigt.
Ein großer Fehler, wie aktuelle Zahlen zum Thema Provisionen offenbaren. Natürlich ist die Hilfe von Experten für den Erhalt der nötigen Mittel für den Neubau unerlässlich. Regelrechte Wucher-Provisionen müssen die Kreditsuchenden aber dennoch nicht auf sich sitzen lassen.
Wichtig ist in diesem Fall wie so oft, sich als Kunde genau über die Konditionen im Kleingedruckten zu informieren. Obwohl es im Beratungsgespräch mit den Baukredit-Vermittlern oft heißt, dass Provisionen nicht über höhere Zinsen vom Kunden, sondern von den Banken getragen werden, ist dies in der Realität oftmals eben doch anders.
Nach Erhalt des Baukredites kommt dann oft das böse Erwachen, weil die Kosten doch unerwartet ausfallen. Achten sollten Hausherren in spe daher auf die Angebote, bei denen es keinen finanziellen Unterschied zwischen der selbst gestellten Tarifanfrage und dem Umweg über einen Vermittler festzustellen gibt.
Experten raten hier zu Vorsicht und dazu, lieber zweimal nachzufragen, bevor die Provisionen für den Vermittler plötzlich deutlich mehr als ein Prozent ausmachen. Denn bezahlen muss dies natürlich der Verbraucher, der sich für den betreffenden Baukredit entscheidet.

