Wachstum der Eurozone fast unverändert

Bisher gab es noch immer Hoffnung, die sich die europäische Wirtschaft doch noch früher als erwartet festigen könnte.

Die Zahlen, die nun aus der Analyseabteilung der Oberbank vorgelegt wurden, spricht eine deutliche Sprache bezüglich der derzeitigen Vergabementalität. Nicht nur bei den deutschen Banken, die ihren Kunden immer weniger Rendite für Tagesgeld und Co anbieten in den vergangenen Monaten.

Innerhalb der Eurozone hat der Monat Juni ein ausgesprochen niedriges Wachstum mit sich gebracht. Seit rund 17 Jahren – also seit dem Jahr 1992 – lag das Wachstum nicht mehr auf einem so schlechten Niveau. Verglichen mit dem Vorjahr beläuft sich das Wachstum in den 16 Ländern, die zur Eurozone gehören, auf nur 1,5 Prozent, so das Ergebnis der Faktenauswertung. Dabei ist dies nicht der einzig bedenkliche Punkt der Auswertung. Auch die Geldmenge insgesamt in der Eurozone ist um immerhin 3,5 Prozent zurückgegangen. Damit zeigt sich einmal mehr die gravierende Auswirkung der weltweiten Misslage auf den Finanzmärkten, die innerhalb der EU und der Eurozone erhebliche Spuren hinterlassen hat. Inwieweit zusätzliche Maßnahmen der Europäischen Zentralbank zu einer baldigen Verbesserung der Situation führen können, ist derzeit kaum absehbar. Zumal sich die Experten der EZB bedeckt halten über mögliche Schritte zum Ausbau des Wirtschaftswachstums.

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