Pro und Contra
Wechsel zur PKV nicht für jeden Versicherten der richtige Schritt
Zunächst einmal war der Jahreswechsel für Versicherte ein guter Termin. Denn seit rund drei Monaten können Verbraucher endlich wieder leichter in die private Krankenversicherung wechseln. Es reicht, wenn im Vorjahr ein monatliches Bruttoeinkommen in Höhe von 4.125 Euro erzielt wurde. Doch neuen Umfragen zufolge sind viele Wechsler alles andere als zufrieden mit ihrem Wechsel aus der gesetzlichen Krankenversicherung in die PKV.
Umfrage von InfraTest bringt durchwachsene Ergebnisse
Das Meinungsforschungsinstitut InfraTest hatte im Auftrag der Barmer Krankenversicherung Versicherte danach gefragt, ob sich der Umstieg auf eine private Versorgung ihrer persönlichen Einschätzung nach am Ende wirklich gelohnt hat. Das Ergebnis ist nicht unbedingt durchgehend positiv. Für 11 Prozent der Umfrageteilnehmer steht fest, dass sie nicht nochmals einen Wechsel anstreben würden. 8 Prozent der Befragten hielten einen wiederholten Wechsel zumindest für nicht gerade wahrscheinlich.
Auch PKV streicht seit Jahren Leistungen zusammen
Vor allem die steigenden Beiträge bei vielen Anbietern geben den Versicherten zu denken. Auch mussten viele Versicherte erfahren, dass die PKV heutzutage längst wesentlich weniger Leistungen übernimmt, als sich viele Kunden dies von ihrem Wechsel aus der gesetzlichen Krankenkasse versprochen haben. Ein Problem stellt auch die Tatsache dar, dass die PKV-Anbieter normalerweise keine kostenlose Mitversicherung für den Nachwuchs gewähren.
Mehrheit der Befragten dennoch vom Wechsel überzeugt
Unterm Strich jedoch zeigen sich die meisten Privatversicherten von ihrer neuen Police überzeugt. 51 Prozent der Befragten würden nochmals “bestimmt” oder “wahrscheinlich” aus der Gesetzlichen Krankenversicherung in die PKV wechseln.
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