Wie der Schnee den Verbraucher zum Zahlmeister macht

SchneeKinder dürfte der Winter 2010/2011 bereits jetzt freuen. Schließlich bescherte er ihnen mancherorts schulfrei und aller Voraussicht nach auch eine weiße Weihnacht. Deutlich kritischer ist die Sicht der Arbeitnehmer auf den Winter. Das Schneechaos führte immer wieder zu Verspätungen. Aber nicht nur das – der Winter kostet den Verbraucher auch richtig Geld.

Heizkosten, Winterreifen, Benzinpreise

Zwar sind die finanziellen Auswirkungen des Winters derzeit noch nicht überall spürbar. Aber die weiße Pracht macht den Verbraucher mit Sicherheit zum Zahlmeister. Je niedriger das Quecksilber sinkt, umso häufiger wird die Heizung aufgedreht. Und damit steigt der Energieverbrauch.

Und wie die letzten Tage bewiesen haben, wird selbst Benzin im Winter zur Mangelware. Beim derzeitigen Blick an manche Zapfsäulen gefriert Autofahrern sprichwörtlich das Blut in den Adern. Teilweise kostet ein Liter Super Plus mehr als 1,60 EUR. Lange Standzeiten in Staus werden da zum Groschengrab.

Ein weiterer Kostenfaktor: der Winterdienst. Die Kosten für dessen Dauereinsatz werden die Bürgerinnen und Bürger früher oder später zu spüren bekommen – wenn sich Stadtkämmerer und Landespolitiker neue Abgaben einfallen lassen, um die Haushaltslöcher durch den Winterdienst 2010/2011 zu stopfen.

Bildquelle: Dreef / istockphoto.com

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