Wie sicher sind ausländische Tagesgeldkonten?
Man spricht immer wieder von der vorbildlichen Einlagensicherung in Deutschland und davon, dass man bei ausländischen Tagesgeldkonten dagegen ein wenig vorsichtig sein sollte, weil oftmals nur Beträge bis 20.000 Euro abgesichert sind.
Gerade in den jetzigen Zeiten ist so eine Frage natürlich von immenser Bedeutung, denn kaum eine Bank scheint von außen betrachtet mehr vor einer Krise sicher zu sein. Aus diesem Grund versucht man von staatlicher und Zentralbankseite natürlich alles, um das Vertrauen der Anleger zu erhalten, welches stark erschüttert wurde. Ein erstes Anzeichen ist hierbei zum Beispiel die erweiterte Einlagensicherung in den Niederlanden, da Einlagen auf dem Tagesgeld- und Festgeldkonto der Credit Europe Bank nun bis zu einer Summe von 100.000 Euro voll abgesichert sind.
Einige andere EU-Staaten haben schon per Gesetz eine recht hohe Einlagensicherung. Hierzu zählen vor allem Italien ( 103.000 Euro zu 100% abgesichert) und Frankreich (70.000 zu 100% abgesichert). Andere Staaten dagegen bieten nur eine gesetzliche Mindestsicherung über 20.000 Euro (nur 90%), wie dies beispielweise auch in Deutschland der Fall ist. Hierzulande wird die fast unbegrenzte Einlagensicherung durch den Einlagensicherungsfonds gestützt, dem viele Banken freiwillig angehören.
Wer also plant, ein ausländisches Tagesgeldkonto zu eröffnen, sollte vorher genau die Regelungen zur jeweiligen Einlagensicherungsfonds unter die Lupe nehmen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

