Willkommensbonus beim Girokonto nicht überbewerten
Insbesondere in den vergangenen Monaten, in denen die Zinssätze bei den verschiedenen Kontomodellen aus den Bereichen Festgeld und Tagesgeld immer weiter in den Keller gingen, nutzen Verbraucher gerne auch die Girokonten auf dem Markt, bei denen ihnen Bonus-Leistungen oder Zinsen für ihre Guthaben winken. Aus gutem Grund. Denn die Boni können gut und gerne aufs Jahr gerechnet deutlich mehr einbringen, als es die momentanen Tagesgeldzinsen bei den meisten Anbietern schaffen können bei durchschnittlich hohen Einlagesummen.
Laufende Kosten eines Girokontos beachten
Die Möglichkeiten des Sparens sind durchaus gravierend in einigen Fällen, wenn die Verbraucher beim Wechsel des Girokontos aufmerksam die Sonderkonditionen beachten. Die Einmal-Zahlungen sollten allerdings mit einem Willkommensbonus von nicht selten 50 Euro eher nicht als wichtigstes Argument eingestuft werden. Stehen den Extras hohe regelmäßige Kosten gegenüber, ist eher von den Girokonten mit Guthabenzinsen oder Willkommensboni abzuraten.
Höhere Dispozinsen lassen Prämienwert schmelzen
Nicht selten stehen den Zinsen hohe Zinsen für die Nutzung des Dispositionskredites gegenüber, auch fallen die Kontoführungsgebühren bei den scheinbar so guten Konten mitunter weit höher aus. Ähnlich sieht die Sache vielfach aus, wenn die Kunden ihr Konto nicht nur online führen möchten, sondern auch per Telefon beraten werden möchten.
Bargeldabhebung kann teuer werden
Ein Punkt, der nach wie vor von den Kontonutzern vergessen wird: Der Zugang zu Bargeld an Fremdautomaten ist vielfach wesentlich teurer als bei anderen Konten auf dem Markt. Auf diese Weise holen sich die Banken dann letzten Endes nicht nur die gezahlten Prämien von den Kunden wieder zurück, die ein Girokonto eröffnet haben. Sie verdienen oft sogar extra an den höheren Kostenpunkten.

