Wirtschaftsminister will Banken entlasten

Die Devise ist eindeutig: Es sind rasche Lösungen gefragt, um die Probleme mit den so genannten faulen Aktien in den Porfolios der deutschen Banken endlich hinter sich lassen zu können.

Diese bescheren den Banken und Kreditinstituten und dem Staat gleichermaßen bereits seit Monaten erhebliche Magenschmerzen. So jedenfalls sieht es der deutsche Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg. Aus diesem Grund macht sich der CSU-Politiker nun dafür stark, das Problem endlich aktiv anzugehen.

Auf diese Weise soll endlich für klare Verhältnisse gesorgt werden in der deutschen Bankenbranche. Dass es noch wie vor keine adäquaten Lösungsansätze für die toxischen Aktien und Wertpapiere in Deutschland gibt, hält zu Guttenberg für einen gravierenden Mangel.

Diesen gilt es regierungsintern nun zügig zu beseitigen.In der Koalition sollen die verschiedenen Rettungspläne auf ihre Plausibilität und Durchführbarkeit geprüft werden. Schritt für Schritt werde man so das richtige Modell finden, wie die problematischen Papiere ausgelagert werden können aus den Bilanzen der Banken.

Im gleichen Atemzug soll auch ein Weg gefunden werden, die Banken wieder zu einer offensiveren Kreditvergabe zu bewegen und so die Wirtschaft wieder auf Trab zu bringen. Vorbildfunktion könnten die Maßnahmen der amerikanischen und britischen Regierung haben.

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