Wüstenrot senkt Vorgaben für Festgeld

Erfreulich sind die Meldungen der letzten Wochen für die deutschen Sparer nicht gerade, darüber sind sich die Anleger zweifelsohne einig.

Gültig ist diese Aussage sowohl beim Tagesgeld als auch beim Festgeld. Als eine der nächsten bekannten Banken auf dem Markt stehen die Renditeaussichten für Festgeld nun auch bei der Wüstenrot Bank nicht mehr so gut wie bisher.

Damit orientiert man sich bei der Bank ähnlich wie bei den Mitbewerbern Euribor und EONIA ebenfalls an den derzeitigen Zinswegweisungen der Europäischen Zentralbank. Ab dem heutigen Tag gilt nun beim Finanzprodukt Termingeld flex in diesem Fall dann aber doch eine nicht unwesentliche neue Zinsrichtung.

Noch bis zur vergangenen Woche versprach die Wüstenrot Bank ihren Neukunden für Festgeld zwischen 5.000 und 25.000 Euro Einlagen 4,11 Prozent, darüber gab es sogar 4,22 Prozent Zinsen. Ab heute jedoch gibt’s nur noch 3,01 Prozent für Summen bis 25000 Euro. Ein nicht mehr lohnendes Angebot müssen die Festgeld-Offerten der Bank dennoch nicht sein.

Weiß doch derzeit niemand so recht, wohin die zinsliche Reise in den nächsten Wochen bei den anderen Banken noch gehen wird. Bei der Laufzeit jedenfalls ändert sich für die Wüstenrot-Nutzer nichts. Der Sicherungsfonds der deutschen Banken sichert in Kombination mit der Einlagensicherung der Regierung die Einlagen der Kunden in voller Höhe.

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