Angst vor Verlusten

Zahl der Aktionäre schrumpft

AktienDeutschlands Wirtschaft boomt. Und mit den vollen Auftragsbüchern steigt oft auch der Wert der Unternehmen an der Börse. Trotz dieser Tatsache ziehen sich immer mehr Verbraucher vom Anlageprodukt Aktie zurück. Wie das Deutsche Aktieninstitut mitteilt, ist die Zahl der Aktionäre allein in den letzten sechs Monaten des vergangenen Jahres um 500.000 gesunken. Und dass, obwohl die Aktien in den letzten Monaten stark zugelegt haben.

Auf und ab auf dem Parkett

Gründe für den Schwund seien nach Ansicht der Experten die Angst vor Verlusten, die Krisen der vergangenen Jahre und die Änderungen bei der Besteuerung. Dabei sei gerade das Desinteresse aufgrund der Krisen falsch. Die Experten wiesen daraufhin, dass Aktien eher langfristig gesehen werden müssen.

Und hier offenbaren sich die Stärken der Dividendenpapiere. Überdeutlich macht dies das Unternehmen Apple, dessen Aktien sich in den vergangenen Jahren unter die Spitzenreiter vorgearbeitet hat. Die Zahl derer, die aktuell direkt oder indirekt von Aktien profitieren, liegt bei nur noch 8,2 Millionen. Noch vor zehn Jahren hielten 13 Millionen Anleger in Deutschland Aktien.

Gold als sicherer Hafen

Stattdessen engagieren sich zurzeit viele Anleger vor allem in Edelmetallen und haben Gold als vermeintlich sicheren Hafen ins Auge gefasst. Eine trügerische Ansicht, wie Finanzexperten immer wieder betonen. Denn auch das Edelmetall ist Schwankungen unterworfen und kann zum Spekulationsobjekt werden.

Bildquelle: Hasenonkel / stockxpert.com

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