Zinsen beim Tagesgeld schwinden oft durch Bedingungen

Viele Tagesgeld-Sparer kennen die Situation: Auf den ersten Blick sieht alles toll aus.

Nur am Ende bleibt von den hohen Zinsversprechen aus der Werbemaßnahme der Banken nicht mehr übrig als bei den durchschnittlichen Konkurrenzprodukten auf dem Markt, für die man sich bewusst nicht entschieden hat.

Den Grund kennen die Verbraucherzentralen ganz genau aus langer Erfahrung: Die Tagesgeld-Konten sind ein beliebter Ansatz bei den Banken, um neue Kunden für sich zu gewinnen, da wird so manche Rahmenbedingung gerne mal im Kleingedruckten versteckt, bis das Tagesgeldkonto eröffnet ist.

Denn nichts können Banken derzeit so gut gebrauchen wie neue Kunden, um endlich wieder Geld in die Kassen zu bekommen. Möglich ist der Werbung nach fast alles mit Zinszusagen zwischen langweiligen 1,14 Prozent und 6,5 % vom Spitzenreiter.

Doch bei näherer Betrachtung rücken die Angebote zügig wieder zueinander. Maximale Investitionssummen für die Höchstsätze, hohe Kosten für die Kontoführung, Mindesteinlagen oder Zusatzbedingungen wie die Eröffnung eines Aktiendepots lassen die Aussichten auf enorme Zinsen schnell wieder in den durchschnittlichen Bereich sinken, mitunter sogar darunter.

Immerhin müssen auch die Banken vor allem eines tun: Geld verdienen. Zu verschenken haben die Institute fraglos nichts. Empfehlungen der Tagesgeld-Spezialisten besagen zum Wohle der suchenden Kundschaft folgendes: Oft sind es die Angebote der Banken, die schon seit Jahren in den Tests immer auf den vorderen Plätzen liegen, mit denen man als Tagesgeld-Nutzer am besten versorgt ist. Lohnend ist die Investition nämlich durchaus.

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