Zusatzbeiträge: Hunderttausende wechseln Krankenkassen

Die Erhebung von Zusatzbeiträgen hat die Zahl der Versicherten in den betreffenden Krankenkassen stark sinken lassen. Medienberichten zufolge, die sich auf eine Meldung der Nachrichtenagentur dpa stützen, haben bis Jahresmitte Hunderttausende ihrer Versicherung den Rücken gekehrt und sich nach einer neuen Krankenversicherung umgesehen.

Allein die DAK verlor bis zum 1. Juli mehr als 300.000 Mitglieder. Rund die Hälfte hat die KKH-Allianz verloren. Hier ist der Versichertenbestand um 147.000 Beitragszahler gesunken. Ein Teil des Rückgangs soll aber nicht auf wechselwillige Mitglieder, sondern auf Todesfälle zurückzuführen sein.

Was tun, wenn Zusatzbeiträge drohen?

Versicherte der GKV, deren Krankenkasse Zusatzbeiträge ankündigt, können in eine neue Versicherung wechseln. Daher lohnt es sich, den Markt genauer zu beobachten. Verschiedene Krankenkassen wollen auch weiterhin auf Zusatzbeiträge verzichten. Da Neukunden ihrer Krankenkasse für 18 Monate treu bleiben müssen, sollte man vor dem Wechsel das Pro und Contra für die neue Kasse sehr genau abwägen.

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