Lebensversicherung
Wenn die Deutschen einen klaren Favoriten unter der Versicherungen benennen sollten, dann die Lebensversicherung. Ob aus Tradition oder Überzeugung, sei dahingestellt. Sicher ist nur, dass in fast jedem Haushalt eine Lebensversicherungspolice vorhanden hat - in der Summe rund 93 Millionen Verträge. Die einen schätzen sie als Vorsorge für das Alter, andere eher als Absicherung.
Die klassische Lebensversicherung erfüllt beide Aufgaben mit Bravour. Die über die Jahre eingezahlten Beiträge summieren sich zum Ende der Laufzeit zu einem stattlichen Betrag, der in die Altersvorsorge fließen kann. Die eigentliche Versicherungssumme wird bei Vertragsabschluss festgelegt. Zusammen mit der Verzinsung und der Überschussbeteiligung ergibt sich der Auszahlungsbetrag. Sollte der Versicherungsnehmer vorzeitig versterben, dient das Kapital der finanziellen Absicherung der Familie.
Unterschieden werden muss zwischen mehreren Varianten der Lebensversicherung. Geht es ausschließlich um eine Absicherung, ist die Risikolebensversicherung die günstigste Alternative. Mit ihr lässt sich allerdings kein Vermögen aufbauen. Für diesen Zweck gibt es die klassische Kapitallebensversicherung, die fondsgebundene und die Britische Lebensversicherung. Alle drei sind kapitalbildend, bieten aber unterschiedliche Renditechancen. Bei der klassischen Form gibt es einen Garantiezins von derzeit 2,25 Prozent. Sie steht damit für Sicherheit. Die anderen beiden Policen sind eher chancenorientiert, dafür aber risikoreicher. Weiterführende Informationen zu den verschiedenen Lebensversicherungen erhalten sie auf den nächsten Seiten.

