Festgeld

Sparanlage mit garantiertem Zins

Festgeld

Festgeld folgt einem sehr einfachen Schema, bietet eine zeitgemäße und – was viele Sparer freuen dürfte – garantierte Rendite, ist sicher und bereits mit einem überschaubaren finanziellen Einsatz möglich. Sie profitieren gleich mehrfach, wenn Sie sich für Festgeld entscheiden:

  • Festgeld ist kostenlos: Sie zahlen keine Kontoführungsgebühren, die ihren Gewinn schmälern würden.
  • Festgeld ist sicher: Wenn Sie beim Festgeldvergleich auf die Einlagensicherung achten, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg.
  • Festgeld bietet einen garantierten Zins: Für die von Ihnen gewählte Laufzeit ist der Zinssatz garantiert, bleibt also auch bei einer negativen Marktentwicklung gleich.
  • Festgeld ist vielseitig: Sie können mit einer Festgeldanlage kurz-, mittel- und auch langfristig agieren, ganz nach Ihren Vorstellungen und Wünschen.
  • Festgeld funktioniert auch mit einem geringen Anlagebetrag: Teilweise können Sie ein Festgeldkonto bereits ab 500 Euro einrichten. Im Schnitt liegt der Mindestanlagebetrag bei etwa 2.500 Euro.

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Was ist Festgeld?

Mit Festgeld entscheiden Sie sich für eine Anlageform, die sehr einfach gehalten ist. Sie zahlen Geld ein, belassen es für einen vertraglich vereinbarten Zeitraum auf dem Festgeldkonto und erhalten dafür einen garantierten Zinssatz. So simpel und dennoch effektiv kann Geldanlage sein. Das ist einer der Gründe dafür, dass Festgeld sich seit jeher in den oberen Rängen der beliebtesten Sparanlagen bewegt. Daran wird sich auch in den kommenden Jahren nur wenig ändern. Denn es gibt keine Alternative, die mit einem garantieren Zins und der hohen Sicherheit von Festgeld aufwarten kann.

Die Einlagensicherung

Sie gehen mit Festgeld nahezu keine Risiken ein. Achten Sie bei der Entscheidung für ein bestimmtes Angebot auf die Einlagensicherung. In Europa gilt für alle Banken eine gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro je Kunde. Deutsche Banken gehen noch einen Schritt weiter und bieten zusätzlich eine freiwillige Einlagensicherung mit Beträgen jenseits der Million Euro je Kunde.

Festgeldzinsen und Laufzeiten

Dafür, dass Sie Ihr Kapital investieren und als Festgeld anlegen, erhalten Sie von der Bank Zinsen. Die Höhe des Zinssatzes hängt vor allem von einem Faktor ab: der Laufzeit. Festgeld wird in verschiedenen Ausprägungen angeboten. Angefangen bei einem Anlagezeitraum von nur einem Monat bis hin zu Festgeldkonten, auf denen das Kapital für 120 Monate bzw. zehn Jahre verbleibt. Je länger Sie bereits sind, auf Ihr Geld zu verzichten, desto höher ist der Zinssatz.

Mögliche Festgeldstrategien

Dabei sollten Sie bedenken: Der Markt ändert sich ständig. Entscheiden Sie sich aufgrund der höheren Zinsen für eine längere Laufzeit, könnte das Zinsniveau zwischenzeitlich anziehen. Dann läge Ihr Kapital fest und Sie könnten nicht reagieren. Daher empfehlen Bank- und Anlageexperten, auch bei der Festgeldinvestition zu streuen. Ein Teil des Kapitals sollte nach Möglichkeit in Festgeld mit kurzer Laufzeit investiert werden, ein Teil in eine Festgeldanlage mit mittlerer Laufzeit und ein Teil in ein Festgeldkonto mit langer Laufzeit.

Ansonsten gilt: Überlegen Sie sehr genau, wie lange Sie ohne den Anlagebetrag auskommen können und wollen. Sie sollten auf jeden Fall einen Notgroschen haben, um im Fall der Fälle flüssig zu sein. Denn eine vorzeitige Kündigung des Festgeldkontos ist bei den meisten Banken nicht und wenn nur bei einem per Gesetz definierten wichtigen Ausnahmegrund möglich. Wenn Sie sich nicht komplett binden möchten, klären Sie über unseren Festgeldvergleich, welche Banken Ihnen die Option einräumen, vor Vertragsende zu kündigen.

So eröffnen Sie ein Festgeldkonto

Überlegen Sie vorab, welchen Betrag Sie anlegen wollen bzw. können, welche Laufzeiten für Sie infrage kommen und ob Sie sich gegebenenfalls das Hintertürchen der vorzeitigen Kündigung offenhalten möchten. Anhand dieser Kriterien können Sie den Markt dann mit unserem Festgeldvergleich nach dem für Sie perfekten Angebot durchforsten. Das dauert nur wenige Minuten, ist kostenlos und absolut unverbindlich.

Danach rufen Sie über den Festgeldvergleich den Antrag auf, füllen die Formulare online aus und machen direkt Nägel mit Köpfen. Benötigt werden vor allem die wichtigsten Eckdaten wie der Name, die Anschrift, die Geburtsdaten und die Kontaktmöglichkeiten. Beachten Sie bitte, dass Sie sich als Neukunden auch legitimieren müssen. Dazu müssen Sie sich gegenüber der Bank ausweisen. Das funktioniert über das Postident-Verfahren, per Videochat und bei wenigen Banken auch mit dem neuen Personalausweis.

Ob Sie den Anlagebetrag überweisen müssen – zum Teil erst auf ein Tagesgeldkonto – oder ob der Betrag von Ihrem Konto abgebucht wird, ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Bei einer Überweisung sollten Sie den Verwendungszweck, den die Bank Ihnen vorgibt, korrekt eintragen, damit es nicht zu Verzögerungen oder anderen Problemen kommt.

Muss Festgeld gekündigt werden?

Sobald Ihr Geld auf dem Festgeldkonto liegt, verdienen Sie Zinsen. Achten Sie aber bitte darauf, dass die meisten Festgeldanlagen später auch wieder gekündigt werden müssen. Ob und wann Sie aktiv werden müssen, teilt Ihnen die Bank mit – bei Vertragsabschluss und teils auch bevor der Vertrag endet. Diesbezüglich gibt es zwei Varianten:

  • Sie müssen nicht kündigen und das Festgeld endet automatisch: Dann wird Ihnen das Geld nach dem Laufzeitende auf Ihr Girokonto oder ein Tagesgeldkonto überwiesen.
  • Sie müssen kündigen: Beachten Sie in dem Fall die Kündigungsfrist. Wenn Sie nicht oder nicht rechtzeitig kündigen, verlängert sich die Laufzeit um den ursprünglich vereinbarten Zeitraum – bei zwei Jahren also um weitere zwei Jahre. Dann gelten die aktuell gültigen Konditionen.

Deshalb: Notieren Sie sich im Kalender oder richten Sie im Smartphone einen Alarm ein, wann Sie Ihr Festgeld kündigen müssen. Oder Sie entscheiden sich ausschließlich für Festgeldanlagen, die automatisch enden.

Hat Festgeld auch Nachteile?

Festgeld ist ein sehr solides und bewährtes Produkt, hat allerdings auch einige Ecken und Kanten. Zunächst einmal müssen Sie einen bestimmten Betrag anlegen. Das sind je nach Bank mal 1.000 oder auch 10.000 Euro als Mindestanlagebetrag. Diese Hürde ist vielen Sparern schlichtweg zu hoch. Hinzu kommt, dass man das Geld für einen hohen Zinssatz teils sehr lange anlegen muss. Auch das schreckt viele Verbraucher ab. Drittens darf man bei den meisten Festgeldkonten den Kündigungstermin nicht aus den Augen verlieren.

Flexible Alternative zum Festgeld ohne Mindestanlage: Tagesgeld

Fazit: Festgeld ist eine sichere Bank

Festgeld ist beliebt und das aus gutem Grund: Zum einen sprechen die Zinsen für sich, zum anderen die vergleichsweise leichte Handhabung. Dass man auf ein paar Punkte mehr achten muss als bei einem Tagesgeldkonto – angefangen beim Anlagebetrag über die Laufzeit bis hin zur Kündigung – sollte niemanden davon abhalten, mit einem Festgeldvergleich nach der idealen Anlageoption zu suchen. Der Markt ist inzwischen so breit aufgestellt, dass man auch ohne dickes Portemonnaie eine gute Rendite erzielen kann.

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