Massivhaus als wertbeständige Geldanlage

Wertanlage Eigenheim

Massivhaus als Geldanlage

Es gibt heutzutage zahlreiche Möglichkeiten, um für das Alter vorzusorgen. Eine davon ist die Investition in ein Eigenheim, doch sind nicht alle gleichermaßen als Wertanlage geeignet. Bei rund 80 Prozent aller in Deutschland pro Jahr gebauten Häuser handelt es sich um Massivbauweise. Grundsätzlich sind auch nur solche Häuser als Geldanlage zu empfehlen, denn sie sind robust und langlebig zugleich.

Beauftragt man einen Architekten mit dem Entwurf, so lässt sich das Haus bis ins Detail individuell gestalten, das hat natürlich auch seinen Preis. Bei einem Massivhaus ist der Grundriss zwar vorgegeben, doch es entfällt eine aufwändige Planung, was sich auch an den geringeren Kosten bemerkbar macht. Massivhausanbieter wie dieser sind also der ideale Ansprechpartner, wenn es um den Neubau eines Hauses geht. Massivhäuser können mit einigen Vorzügen punkten, und zwar mit den folgenden.

Massivhäuser sind besonders wertstabil

Vergleicht man ein Massivhaus mit einem Fertighaus, so ist es natürlich wesentlich robuster und langlebiger. Sollte man das Haus also irgendwann später verkaufen wollen, so wird der Erlös entsprechend höher ausfallen. Somit hat man ein Eigenheim, für die Zukunft dient das Massivhaus aber auch als Geldanlage. Auch was die Finanzierung angeht, hat man es mit Massivhäusern viel einfacher. Da der Wiederverkaufswert deutlich höher ist, fallen die Konditionen für den Kredit in der Regel auch günstiger aus.

Der GfK-Verein hat unlängst eine große Umfrage durchgeführt, und diese ergab, dass knapp dreiviertel aller Deutschen ein Eigenheim als beste Geldanlage einstufen. Auch wenn das Umfrageergebnis eindeutig ist, so sieht die Realität doch etwas anders aus. Nur 46 Prozent aller Deutschen haben auch tatsächlich in eine Wohnung oder ein Haus investiert.

Optimales Klima zu jeder Jahreszeit

Wenn es um ein gutes Raumklima geht, so sind Massivhäuser ganz klar im Vorteil. Die Wände und Decken sind so konzipiert, dass sie im Sommer die Hitze draußen halten, während Wärme in der kalten Jahreszeit möglichst lange gespeichert wird. Ist es in den Sommermonaten also phasenweise sehr heiß, kann man im Haus immer noch von recht angenehmen Temperaturen profitieren.

In Massivhäusern spricht man auch von einer so genannten Phasenverschiebung, das bedeutet, dass Hitze über viele Stunden nur in abgeschwächter Form ins Haus eindringen kann. In diesem Fall entkommt man der Mittagshitze, dafür ist es abends und nachts aber dann angenehm warm. Im Winter speichern die massiven Wände hingegen die Heizwärme, was sich auch auf die Heizkosten positiv auswirkt. Gemauerte Wände enthalten keine Schadstoffe und helfen auch bei der Regulierung der Luftfeuchtigkeit in den Räumlichkeiten.

Massivhäuser können später gut umgebaut werden

Zeiten verändern sich, da muss manchmal auch der Wohnraum entsprechend angepasst werden. Hat man sich für ein Massivhaus entschieden, sollten Umbauten in der Regel kein Problem darstellen. Müssen zum Beispiel Durchbrüche in den Wänden umgesetzt werden, so bleibt die Stabilität des Hauses dennoch erhalten, sofern es sich nicht um tragende Wände handelt, bei einem Fertighaus ist dies nicht immer der Fall. Stehen Veränderungen bei tragenden Wänden an, so kann selbst hier der Grundriss verändert werden, wenn ausreichend Stahlträger eingebaut werden. Ein Massivhaus lässt sich grundsätzlich sehr gut verändert, beim Um- und Anbau gibt es kaum Tabus.

Hervorragender Brand- und Schallschutz

Die Feuerwiderstandsklasse des Mauerwerks und der Decke aus Beton ist in einem Massivhaus sehr hoch, außerdem sind keinerlei Hohlräume vorhanden, so dass sich Feuer nicht ausbreiten kann. Sollte es zu einem Brand kommen, so werden keine giftigen Gase an die Raumluft abgegeben. Die massiven Decken und Wände verformen sich unter Hitzeeinwirkung nicht, sie brennen auch nicht, so dass das Haus dem Feuer lange stand hält.

Diese enorme Tragfähigkeit ist auch der Grund, dass die Beiträge für Gebäudeversicherungen meistens niedriger ausfallen, als dies bei einem Fertighaus der Fall ist. Lärm macht krank, um vom Alltag abschalten zu können, braucht man zumindest in den eigenen vier Wänden Ruhe. Massivhäuser können auch mit einem erstklassigen Schallschutz überzeugen, denn die Baustoffe haben wesentlich mehr Masse. Am besten eignen sich Ziegelsteine, denn diese bieten noch eine bessere Schalldämmung als Kalksandstein oder Porenbetonsteine.

Beliebteste Geldanlagen

Laut der Umfrage des GfK-Vereins sind folgende Formen der Geldanlage die Top 5 der Deutschen:

  • Eigenheim: Etwa drei Viertel der Befragten bevorzugen ein Eigenheim als Geldanlage
  • Betriebliche Altersvorsorge: Rund 41 Prozent setzen auf die Altersvorsorge durch den Arbeitgeber.
  • Bausparvertrag: Als Geldanlage überzeugt der Bausparvertrag immerhin 36 Prozent der Befragten.
  • Gold: Fast ein Drittel sieht Gold als attraktive Geldanlage an.
  • Private Rentenversicherung: Etwa 28 Prozent vertrauen auf diese Form der Geldanlage.