Private Krankenversicherung

PKV Vergleich und Ratgeber

Die gesetzlichen Krankenkassen fahren ihre Leistungen immer weiter zurück und erheben gleichzeitig immer höhere Beiträge oder gar einen Zusatzbeitrag. Für viele Grund genug, sich näher mit dem Thema private Krankenversicherung zu befassen und über einen Wechsel nachzudenken. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Leistungsspektrum kann individuell angepasst werden. Darüber hinaus ist die private Absicherung anfangs teilweise sogar günstiger als die gesetzliche – immer abhängig vom gewählten Vertrag.

Dadurch, dass die Tarife für eine private Krankenversicherung von jedem Anbieter unterschiedlich kalkuliert werden, ergibt sich ein gewisses Sparpotenzial. Daher lohnt es sich, die einzelnen Offerten gezielt miteinander zu vergleichen. Dazu stellen wir einen PKV Vergleich zur Verfügung, der einen ersten Überblick zum Markt und den Beiträgen erlaubt.

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Bevor der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung erfolgt, sollte man sich allerdings mit den Rahmenbedingungen vertraut machen. Unsere Ratgeber helfen, sich umfassend zum Thema zu informieren. Wir erklären sowohl den Wechsel in die PKV als auch die Konditionen für Studenten und Beamte.

Wechsel in die PKV »

Die jüngste Gesundheitsreform macht es erheblich einfacher, von der GKV in die PKV zu wechseln. Geblieben ist allerdings die Hürde mit dem Einkommen. Es muss oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegen. Ebenfalls unumgänglich sind die Gesundheitsangaben. Nur so kann sich die PKV ein Bild vom Gesundheitszustand machen und über eine Aufnahme und die Höhe der Beiträge entscheiden. Sind die grundlegenden Bedingungen erfüllt, steht dem Versicherungswechsel nichts mehr im Wege. Worauf dabei zu achten ist, erklären wir. Entscheidend ist, sich vorher Gedanken darüber zu machen, welchen Leistungen in Anspruch werden sollen und ob sich ein Wechsel wirklich lohnt.

PKV Anbieter wechseln »

Aufgrund der ständigen Bewegung auf dem Versicherungsmarkt, neuer Tarife und Angebote, scheint ein Wechsel der privaten Krankenversicherung in einigen Fällen eine durchaus interessante Lösung zu sein, um Geld zu sparen oder mehr Leistung zu erhalten. Möglich ist ein solcher Wechsel. Er hat allerdings auch Konsequenzen, die sich unter Umständen negativ auswirken können. Besonders wichtig ist in dem Zusammenhang die erneute Gesundheitsprüfung, die für Zuschläge oder Ausschlüsse sorgen könnte. Doch auch die Altersrückstellung, die von den PKV gebildet werden, um die Beiträge im Alter nicht unnötig hoch anwachsen zu lassen, wird von einem PKV-Wechsel tangiert. Deshalb muss ein solcher Schritt gut überlegt werden. Alternativ zum Anbieterwechsel sollte auch ein möglicher Tarifwechsel innerhalb der Versicherungsgesellschaft geprüft werden.

Rückkehr in die GKV »

Für eine Rückkehr in die gesetzliche Krankasse, die vor allem aufgrund der steigenden PKV-Beiträge im Alter angestrebt wird, gelten ebenso wie für den Wechsel in eine private Krankenversicherung klare Regeln. Dabei sollte von Anfang klar sein, dass der Schritt zurück in einigen Fällen nahezu unmöglich ist und mit zunehmendem Alter immer schwerer wird. Das gilt nicht nur für Selbständige und Freiberufler, sondern auch für Arbeiter und Angestellte. Wir verraten, unter welchen Umständen von der PKV wieder in die GKV gewechselt werden – insbesondere bei Arbeitslosigkeit – und welche Bedingungen erfüllt sein müssen. Leicht ist es nicht.

PKV für Beamte »

Beamte haben es einfacher als Arbeiter und Angestellte, in die PKV zu wechseln. In dieser Hinsicht nehmen sie eine Sonderstellung ein. Denn normalerweise ist die Aufnahme in die PKV an ein entsprechend hohes Einkommen gekoppelt. Zudem profitieren Beamte davon, dass ihr Dienstherr die Krankheitskosten anteilig übernimmt und eine Beihilfe zahlt, die es bei einer freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse nicht gibt. Doch auch bei der privaten Krankenversicherung für Beamte gibt es Einschränkungen, insbesondere wenn Vorerkrankungen vorliegen und die PKV das Risiko als zu hoch einschätzt. In dem Fall bliebe nur der Basistarif. All das muss beachtet werden.

PKV für Studenten »

Studierende, die sich privat krankenversichern möchten, finden bei den meisten PKV spezielle Tarife, die sich ausschließlich an sie richten. Die Angebote zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie günstiger sind als die klassischen Tarife in der privaten Krankenversicherung. Dafür drosseln die Unternehmen allerdings auch die Leistung, bieten aber nach wie vor mehr als die gesetzlichen Kassen. Voraussetzung um überhaupt eine PKV für Studenten abzuschließen, ist die Freistellung von der Versicherungspflicht. Bedacht werden muss aber auch, dass man als Kunde mindestens für die Studienzeit an die PKV gebunden und auch ein Wechsel zurück in die gesetzliche Kasse an Voraussetzungen geknüpft ist.

Die private Krankenversicherung wirkt im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse wie ein Füllhorn voller Möglichkeiten. Dabei stechen vor allem die freie Wahl der Leistungen und die individuellen Tarife hervor. Sie sind für viele die ausschlaggebenden Kriterien, weshalb sie von der GKV in die PKV wechseln wollen. Die Hürden auf diesem Weg wurden zwar entschärft. Es bleiben aber immer noch gewisse Bedingungen, die an den Beitritt in eine private Krankenkasse geknüpft sind.

Wechsel in die PKV gut überlegen

Selbst, wenn diese Voraussetzungen erfüllt werden, sollte der Wechsel nicht unüberlegt erfolgen. Denn die gesetzlichen Kassen mögen zwar wie eine graue Maus wirken, bietet aber auch gewisse Vorteile – unter anderem eine gewisse Beitragssicherheit. Die ist bei den PKV nicht gewährleistet und führt gerade im Alter dazu, dass die Beiträge gewaltig am Budget nagen. Zudem wird die Rückkehr in die GKV häufig versperrt. Vom Kassen- zum Privatpatienten zu werden, ist also ganz gewiss kein kleiner Schritt, sondern vielleicht sogar eine Entscheidung fürs Leben.

[sb-pkv]

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