Rahmenkredit

Dispo-Alternative Abrufkredit

Rahmenkredit

Ein finanzieller Puffer, über den Sie schnell, unkompliziert und vergleichsweise günstig verfügen können: Genau das bietet Ihnen ein Rahmenkredit. Sie entscheiden bei dieser Kreditform, ob, wann und wie viel Geld Sie abrufen – um eine Reparatur zu bezahlen, den Dispo auszugleichen oder einen lange gehegten Wunsch zu erfüllen.

  • Ein Rahmenkredit ist günstiger als der Dispo: Heißt, Sie sparen bei den Zinsen und können die finanzielle Belastung geringer halten als beim Dispo- oder Überziehungskredit.
  • Ein Rahmenkredit ist flexibel: Sie können, müssen aber kein Geld bei der Bank abrufen. Der Kreditrahmen steht Ihnen so zur Verfügung, wie Sie ihn benötigen.
  • Ein Rahmenkredit bietet finanziellen Freiraum: Je nach Bank kann ein Rahmenkredit bis zu 25.000 Euro umfassen.
  • Ein Rahmenkredit ist auch bei der Rückzahlung flexibel: Komplett, in kleinen oder großen Raten – wie Sie den Kredit zurückzahlen, ist weitgehend Ihnen überlassen.
  • Ein Rahmenkredit ist überschaubar: Sie zahlen nur für den in Anspruch genommenen Betrag Zinsen. Nutzen Sie den Abrufkredit nicht, fallen auch keine Kosten an.

Abrufkredit Vergleich

Anbieter Produkt effektiver
Jahreszins
möglicher
Kreditrahmen
monatliche
Mindestrate
zur Bank
Rahmenkredit 5,99%(5,83% var. Sollzins) 2.500 bis 25.000€ flexibel weiter ►
ComfortCredit 6,65%(6,46% var. Sollzins) 2.500 bis 25.000€ 2,00% / 50€ weiter ►
Abrufkredit Vergleich mit Stand vom 19.10.2017 – Alle Angaben ohne Gewähr, Informationen der Banken beachten.
Konditionen gültig für alle Kunden mit Kreditzusage. Angaben entsprechen zugleich repräsentativem Beispiel.

Was ist ein Rahmenkredit?

Mit einem Rahmenkredit haben Sie die Option, jederzeit auf einen bestimmten Betrag zurückzugreifen. Zum Beispiel, um einen finanziellen Engpass zu überbrücken. Damit ähnelt der Abrufkredit dem klassischen Dispo beim Girokonto. Nur, dass der Rahmenkredit nicht an ein Konto gekoppelt ist, die Zinsen günstiger und der Kreditrahmen zumeist deutlich höher ist.

Stellen Sie sich den Rahmenkredit wie eine Notfall-Box vor, die anfangs mit 5.000 Euro gefüllt ist (angeboten werden Abrufkredite zwischen 2.500 und 25.000 Euro). Dieser Betrag steht Ihnen jederzeit zur Verfügung. Wann, in welchem Umfang und wofür Sie das Geld verwenden, obliegt ganz Ihnen. Sie können es auch über Jahre hinweg unangetastet liegenlassen, ohne einen Cent Gebühren oder Zinsen zahlen zu müssen.

Wenn Sie indes dringend auf das Geld angewiesen sind, müssen Sie weder lange warten noch einen Antrag stellen. Angenommen, Sie benötigen 400 Euro für eine Autoreparatur, gehen Sie kurzerhand an die Box und nehmen sich das Geld. Beim Rahmenkredit erfolgt dieser Schritt durch eine einfache Umbuchung auf Ihr Konto. Der Kreditrahmen beträgt jetzt noch 4.600 Euro und Sie müssen für 400 Euro Zinsen zahlen.

Wie erfolgt die Rückzahlung bei einem Rahmenkredit?

Für die Rückzahlung verlangen die meisten Banken lediglich einen Minimalstandard oder aber Sie haben völlig freie Hand. Das heißt, es ist unerheblich, ob Sie 25, 50 oder den kompletten Betrag zurückzahlen. Verbraucherschützer warnen allerdings davor, sich beliebig Zeit zu lassen. Denn solange Sie noch Geld zurückzahlen müssen, werden Zinsen berechnet. Der Zinssatz für einen Rahmenkredit ist zwar niedriger als der beim Dispo. Dafür ist der Abrufkredit teurer als ein normaler Ratenkredit.

Optimal für kurzfristige Kredite

Diese Konstellation, bei der sich ein Rahmenkredit preislich zwischen dem Dispo- und einem Ratenkredit bewegt, prädestiniert Abrufkredite für die kurzfristige Geldaufnahme. Das gilt vor allem für überschaubare Beträge, die keine allzu hohe finanzielle Belastung darstellen. Den Kreditrahmen völlig auszuschöpfen und dann nur in kleinen Schritten zurückzuzahlen, würde auf Dauer in einer teuren Kreditspirale enden. Wenn Sie langfristiger planen wollen oder müssen, empfehlen wir Ihnen einen Ratenkredit.

Welche Bedingungen gelten für einen Rahmenkredit?

Für einen Rahmenkredit gelten vom Prinzip her die gleichen Voraussetzungen wie für jeden anderen Kredit. Als Antragsteller müssen Sie über ein ausreichend hohes Einkommen verfügen. Nur so ist gewährleistet, dass Sie in der Lage sind, den Abrufkredit zurückzuzahlen. Darüber hinaus verlangen alle Banken aus unserem Rahmenkredit Vergleich eine gute Bonität. Heißt: Ihre Schufa-Akte sollte keine dunklen Flecken bzw. negativen Einträge aufweisen. Wenn Sie die Bedingungen erfüllen, steht dem Antrag für einen Rahmenkredit nichts im Wege.

So beantragen Sie den Rahmenkredit

Nutzen Sie zunächst unseren Rahmenkredit Vergleich, um sich ein Bild von den Angeboten zu machen. Überlegen Sie sich, welchen Betrag Sie als finanziellen Puffer wünschen und welche Regelung für die Rückzahlung Ihnen am ehesten entspricht. Danach gelangen Sie per Mausklick zur Bank und zum Antrag für Ihren Rahmenkredit. Füllen Sie die Formulare aus und prüfen Sie die Daten. Welche Unterlagen die Banken für den Abrufkredit benötigen, erfahren Sie im Rahmen des Antrags. Erklärt wird dort auch, wie Sie sich legitimieren müssen. Die Identifizierung erfolgt in der Regel über das Postident-Verfahren, das Sie in jeder Postfiliale kostenlos durchführen lassen können. Den Postident-Coupon stellt die Bank Ihnen zur Verfügung.

Wie komme ich beim Rahmenkredit an mein Geld?

Sobald Ihr Abrufkredit eingerichtet ist, können Sie über den Kreditrahmen verfügen. Das geht – je nach Bank – online oder auch per Telefon. Sie legen fest, welchen Betrag Sie benötigen. Das Geld wird dann umgehend auf Ihr Girokonto überwiesen bzw. übertragen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass Sie den Abrufkredit und das Konto bei der gleichen Bank führen.

Angenommen, Sie haben einen Abrufkredit über 5.000 Euro beantragt und 400 Euro in Anspruch genommen, bleiben Ihnen 4.600 Euro, über die Sie frei verfügen können. Zahlen Sie 50 Euro zurück, sind es wieder 4.650 Euro, auf die Sie Zugriff haben. Sie können den Rahmen komplett oder nur teilweise ausschöpfen – das ist einer der großen Vorteile bei einem Rahmenkredit. Sie sind flexibel.

Welche Bedingungen gelten für einen Rahmenkredit?

Für einen Rahmenkredit gelten vom Prinzip her die gleichen Voraussetzungen wie für jeden anderen Kredit. Als Antragsteller müssen Sie über ein ausreichend hohes Einkommen verfügen. Nur so ist gewährleistet, dass Sie in der Lage sind, den Abrufkredit zurückzuzahlen. Darüber hinaus verlangen alle Banken aus unserem Rahmenkreditvergleich eine gute Bonität. Heißt: Ihre Schufa-Akte sollte keine dunklen Flecken bzw. negativen Einträge aufweisen. Wenn Sie die Bedingungen erfüllen, steht dem Antrag für einen Rahmenkredit nichts im Wege.

So beantragen Sie den Rahmenkredit

Nutzen Sie zunächst unseren Rahmenkreditvergleich, um sich ein Bild von den Angeboten zu machen. Überlegen Sie sich, welchen Betrag Sie als finanziellen Puffer wünschen und welche Regelung für die Rückzahlung Ihnen am ehesten entspricht. Danach gelangen Sie per Mausklick zur Bank und zum Antrag für Ihren Rahmenkredit. Füllen Sie die Formulare aus und prüfen Sie die Daten. Welche Unterlagen die Banken für den Abrufkredit benötigen, erfahren Sie im Rahmen des Antrags. Erklärt wird dort auch, wie Sie sich legitimieren müssen. Die Identifizierung erfolgt in der Regel über das Postident-Verfahren, das Sie in jeder Postfiliale kostenlos durchführen lassen können. Den Postident-Coupon stellt die Bank Ihnen zur Verfügung.

Wie komme ich beim Rahmenkredit an mein Geld?

Sobald Ihr Abrufkredit eingerichtet ist, können Sie über den Kreditrahmen verfügen. Das geht – je nach Bank – online oder auch per Telefon. Sie legen fest, welchen Betrag Sie benötigen. Das Geld wird dann umgehend auf Ihr Girokonto überwiesen bzw. übertragen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass Sie den Abrufkredit und das Konto bei der gleichen Bank führen.

Angenommen, Sie haben einen Abrufkredit über 5.000 Euro beantragt und 400 Euro in Anspruch genommen, bleiben Ihnen 4.600 Euro, über die Sie frei verfügen können. Zahlen Sie 50 Euro zurück, sind es wieder 4.650 Euro, auf die Sie Zugriff haben. Sie können den Rahmen komplett oder nur teilweise ausschöpfen – das ist einer der großen Vorteile bei einem Rahmenkredit. Sie sind flexibel.

Die Nachteile eines Rahmenkredits

Den größten Nachteil eines Rahmenkredits haben wir bereits erwähnt: Er ist teurer als ein Ratenkredit und damit nicht für langfristige Planungen geeignet. Wer sich mit der Tilgung zu viel Zeit lässt, zahlt drauf. Deshalb raten wir Ihnen, den Rahmenkredit nur maßvoll einzusetzen und sich für die Rückzahlung einen Plan zu erstellen. Überlegen Sie, in welchen Schritten Sie den Betrag zurückführen können. Ergibt sich ein zu langer Zeitraum, bietet sich unter Umständen ein Ratenkredit an. Vergleichen Sie dann, welche Option für Sie besser – im Sinne von günstiger – ist.

Fazit: Finanzieller Freiraum zu guten Konditionen

Dass Rahmenkredite sich zwischen Dispo und Ratenkredit bewegen und von der Funktionsweise her näher am Dispositionskredit sind, hat Vor- und Nachteile. Positiv ist, dass Sie frei entscheiden können, welchen Betrag Sie abrufen und wie Sie ihn zurückzahlen. Negativ ist, dass hohe Kosten auflaufen, wenn Sie bei der Rückzahlung schludern oder zu lange benötigen, um das Kreditkonto auszugleichen.

Unter dem Strich überwiegen aber die Vorteile bei einem Rahmenkredit. Ein finanzielles Polster zu haben, kann nie schaden. Denn vor unerwarteten Ausgaben ist niemand gefeit. Beste Beispiele dafür sind ein Defekt an der Waschmaschine oder aber ein platter Reifen. Statt gleich einen Ratenkredit aufzunehmen und das Geld mehrere Monate in festen Raten tilgen zu müssen, haben Sie mit einem Abrufkredit freie Hand. Und Sie bezahlen weniger Zinsen als bei einem Dispokredit. Kurzum: Sinn- und maßvoll eingesetzt, ist der Rahmenkredit gerade für kurzfristige Zwecke optimal. Sie haben stets einen festen Betrag in der Hinterhand und damit eine gewisse finanzielle Sicherheit.