Schulden

Verkürzte Privatinsolvenz

Die Privatinsolvenz bietet überschuldeten Personen die Chance, sich von ihren Verbindlichkeiten zu befreien. Verhält sich der Schuldner in der „Wohlverhaltensphase redlich“, kann er die „Restschuldbefreiung“ beantragen und wird von seinen Verbindlichkeiten befreit. Wohlverhaltensphase bedeutet, dass er für die Dauer von sechs Jahren seine Arbeitskraft nutzt und den pfändbaren Teil seines Einkommens an einen vom Insolvenzgericht…

Privatinsolvenz mit Restschuldbefreiung

Das Verfahren der Privatinsolvenz verläuft auf vier Ebenen, die sich klar trennen lassen und in außergerichtliche und gerichtliche Teile unterschieden werden. Vor dem Antrag auf Privatinsolvenz muss der außergerichtliche Teil erfüllt werden, der sog. Versuch der außergerichtlichen Einigung anhand eines Schuldenbereinigungsplans. Verläuft dieses erfolglos, wird das Gericht eingeschaltet und es wird versucht, im Rahmen eines…

Mahnbescheid erhalten

Wenn die Post einen gelben Briefumschlag zustellt und der Absender auf ein Amtsgericht hinweist, heißt es aufpassen: es könnte ein Mahnbescheid enthalten sein. Mit der Zustellung eines Mahnbescheides laufen Fristen, deren Nichtbeachtung erhebliche Konsequenzen nach sich zieht. Mit einem Mahnbescheid macht ein Gläubiger eine Forderung gegen einen Schuldner geltend. Wird der Mahnbescheid rechtskräftig, kann der…

Post vom Inkassobüro erhalten

„Wehe, Sie zahlen nicht!“. Ja, und? Inkassobüros treten gerne autoritär auf. Sie spekulieren mit der Angst des Schuldners, dass er sich beeindrucken ließe und freiwillig doch noch zahle. Wer Post vom Inkassobüro erhält, sollte diese einordnen können. Wer darf Inkasso betreiben? Nur wer bei der zuständigen Behörde (meist sind die Landgerichte zuständig, § 2 Rechtsdienstleistungsgesetz)…