Stromrechner

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Wem es bislang noch nicht aufgefallen ist: Die Stromkosten in Deutschland sind in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert. Wozu hat das geführt? Der Strompreis in Deutschland gehört zu den höchsten in Europa! Das hat viele Gründe, unter anderem die Energiewende. Doch es mangelt auch am Wettbewerbsdruck. Da Verbraucher nach wie vor den Stromanbieterwechsel scheuen und lieber ein paar Euro mehr bezahlen, wird die Preisschraube konsequent nach oben gedreht. Schluss damit: Der Strompreisvergleich ist ein Klacks und der Anbieterwechsel reine Formsache. Warum also nicht sparen, wenn es doch so einfach ist.

Strom-Tarifrechner


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Welche Daten benötige ich den für den Strompreisvergleich?

Alles fängt mit der Postleitzahl an, denn einige Stromversorger arbeiten ausschließlich in bestimmten Regionen. Ebenso wichtig ist der jährliche Stromverbrauch, denn danach richtet sich das Angebot. Hier kann entweder die Personenzahl festgelegt werden. Dann greifen Durchschnittswerte. Beispiel: Für zwei Personen wird von 3.500 Kilowattstunden pro Jahr ausgegangen. Oder aber man schaut auf die letzte Stromrechnung und gibt den Verbrauchswert ein. Danach muss man sich entscheiden, ob man Ökostrom haben möchte, und ankreuzen, ob der Strom privat oder gewerblich genutzt wird. Darüber hinaus kann man festlegen, ob mögliche Boni einberechnet werden sollen. Wem diese Datenbasis zu dünn ist, der kann über die optionalen Filtereinstellungen zusätzlich die gewünschte Laufzeit, die Kündigungsfrist und weitere Faktoren für die Strompreisberechnung hinterlegen. Je mehr Daten es sind, desto passgenauer ist das Angebot.

Was kosten der Strompreisvergleich und der Stromanbieterwechsel?

Weder der Strompreisvergleich noch der Stromanbieterwechsel sind kostenpflichtig. Verbraucher investieren lediglich ein paar Minuten ihrer Zeit, um sich ein Bild von den aktuellen Angeboten am Strommarkt zu machen.

Wenn man sich für einen Wechsel des Stromanbieters entscheidet, fallen dafür ebenfalls keine Kosten an. Auch der sonstige Aufwand hält sich in Grenzen. In der Regel müssen dem neuen Anbieter nur die Zählernummer, der Zählerstand und der bisherige Stromversorger mitgeteilt werden. Die Kündigung des bestehenden Vertrages übernimmt dann der neue Versorger. Kurzum: Man kann nur gewinnen. Wichtig ist, dass man sich an die Kündigungsfristen hält. Diese Daten gehen aus der letzten Rechnung oder dem aktuellen Vertrag hervor.

Kann beim Stromanbieterwechsel eine Versorgungslücke entstehen?

Die Angst, plötzlich keinen Strom mehr zu haben, weil der Stromanbieter gewechselt wird, ist völlig unbegründet. Solange der Wechsel nicht komplett vollzogen ist, muss der bisherige Anbieter die Stromversorgung gewährleisten. Unterbrechungen gibt es also keine. Das schreibt der Gesetzgeber vor und ist fest im Energiewirtschaftsgesetz verankert.

Kann ich auch mit Ökostrom Geld sparen?

Selbstverständlich lässt sich auch mit einem Ökostromtarif Geld sparen. Grüner Strom ist nicht zwangsläufig teurer als Strom aus konventionellen Kraftwerken. Hier lohnt sich unser Strompreisvergleich, um zu klären, wie hoch die jährlichen Kosten sind und welches Sparpotenzial sich ergibt.

Die größte Ersparnis erzielen in der Regel Kunden, die immer noch den Grundversorgertarif nutzen – schlichtweg, weil die Grundversorgung die teuerste Variante ist. Einen ersten Eindruck davon, wie weit man die Stromrechnung senken kann, gibt unser Strompreisvergleich. Der Rechner zeigt an, welcher Tarif in der jeweiligen Postleitzahlregion üblich ist und aufbauend darauf, welcher Betrag eingespart werden kann. Nutzt man derzeit einen anderen als den angezeigten Tarif (Vergleichstarif), lassen sich die Daten ganz einfach ändern, um exakte Werte zu erhalten.

Worauf sollte ich beim Strompreisvergleich achten?

Um sich möglichst lange an dem neuen Tarif zu erfreuen, sollte man einige Aspekte berücksichtigen. Wichtig ist vor allem die Preisbindung. Sie gibt an, wie lange der Stromversorger den aktuellen Preis garantiert. Auch hier gilt im Normalfall: je länger, desto besser. Berücksichtigt werden sollten auch die Vertragslaufzeit und der mögliche Neukundenbonus. In dem Zusammenhang ist es ratsam, direkt zu klären, wann und unter welchen Voraussetzungen die Boni gewährt werden.

Damit auch später alles rund läuft, raten Verbraucherzentralen, Tarife zu meiden, bei denen man in Vorleistung gehen muss. Das betrifft auch Kautionen oder ähnlich gelagerte Forderungen. Denn sollte der Stromversorger bankrottgehen, ist das Geld futsch. Diese Probleme sind in der Vergangenheit zwar nicht allzu oft aufgetreten. Doch besser man geht ihnen gleich ganz aus dem Weg. Hierbei hilft ganz sicher auch ein Blick auf die Kundenbewertungen. Sie vermitteln einen ersten Eindruck davon, wie zufrieden andere Stromkunden mit dem Versorger sind.